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Dürfen Katzen Eier essen? Gekocht ja, roh besser nicht: So füttern Sie sicher

Kwan1/8/2026
Dürfen Katzen Eier essen

Das Wichtigste auf einen Blick:
Katzen dürfen Eier essen, wenn sie gekocht und ohne Zusätze serviert werden. Rohes Ei ist dagegen die riskantere Variante, weil es Keime enthalten kann und rohes Eiweiß Stoffe enthält, die bei häufiger Fütterung ungünstig sein können. Als Faustregel gilt: Ei ist ein gelegentlicher Snack, kein tägliches Futter.

Dürfen Katzen Eier essen?

Ja, Katzen dürfen Eier essen, aber gekocht und schalenfrei ist die beste Wahl. Ein kleines Stück hart- oder weichgekochtes Ei ist für viele Katzen gut verträglich, solange es pur bleibt.

Rührei oder Spiegelei sind nur dann geeignet, wenn sie wirklich ohne Salz, Gewürze, Milch, Zwiebeln, Öl oder Butter zubereitet wurden. In der Praxis sind diese Varianten oft ungeeignet, weil Menschen-Eiergerichte fast immer gewürzt oder in Fett gebraten sind.

Warum Eier für Katzen interessant sind

Eier liefern hochwertiges Protein und verschiedene Nährstoffe, deshalb wirken sie als Snack attraktiv. Trotzdem gilt: Ein hochwertiges Alleinfuttermittel deckt den Bedarf einer gesunden Katze in der Regel bereits vollständig. Ei ist daher keine notwendige Ergänzung, sondern höchstens eine kleine Abwechslung.

Wann Eier problematisch werden

Eier sind nicht grundsätzlich giftig für Katzen, aber es gibt klare Stolperfallen.

Rohes Ei: Keime und Avidin

Rohes Ei kann Keime enthalten, die Magen-Darm-Probleme auslösen. Zusätzlich enthält rohes Eiweiß Avidin. Dieser Stoff kann die Biotinaufnahme stören, vor allem wenn rohes Eiweiß regelmäßig gefüttert wird. Das ist kein Drama nach einem winzigen Probierhappen, aber es ist ein guter Grund, roh konsequent zu vermeiden.

Gewürze und Zutaten: Der häufigste Fehler

Viele Katzen bekommen Ei nicht pur, sondern als Rest vom Rührei oder Spiegelei. Genau da liegt das Risiko. Salz, Gewürzmischungen, Öl, Butter und vor allem Zwiebeln gehören nicht in den Katzennapf. Auch Milch ist bei vielen Katzen keine gute Idee, weil sie häufig schlecht vertragen wird.

Zu viel Ei: Verdauung und Kalorien

Selbst gekocht kann Ei in zu großen Portionen zu Verdauungsproblemen führen. Außerdem ist ein Ei ein konzentriertes Lebensmittel. Wenn Sie zu oft füttern, steigt das Risiko für Gewichtszunahme. Halten Sie Ei daher klein und selten.

Roh, gekocht, Rührei oder Spiegelei: Was ist erlaubt?

Wenn Sie sich eine einfache Regel merken wollen: gekocht und pur ist der sichere Standard.

Gekochtes Ei

Gekochtes Ei ist die beste Option. Sie können es hart oder weich kochen, wichtig ist, dass es durchgegart ist. Servieren Sie kleine Stücke, ohne Salz und ohne Zusätze.

Rührei

Rührei ist nur dann vertretbar, wenn es wirklich schlicht ist. Das bedeutet: ohne Milch, ohne Salz, ohne Gewürze, ohne Zwiebeln, ohne Fett. In der Praxis ist das selten der Fall, weil Rührei meist gewürzt wird. Wenn Sie Rührei anbieten möchten, bereiten Sie eine Miniportion ausschließlich für Ihre Katze zu.

Spiegelei

Spiegelei ist noch schwieriger, weil es fast immer in Fett gebraten wird. Wenn Sie ein Spiegelei in der Pfanne gemacht haben, ist es für Katzen in der Regel keine gute Wahl. Als Faustregel gilt: lieber verzichten und stattdessen ein Stück gekochtes Ei geben.

Eierschale

Auch wenn manche Quellen die Schale als Calciumquelle erwähnen, gilt für den Alltag: keine Eierschale füttern. Schalenstücke können scharfkantig sein und sind unnötig. Bleiben Sie bei schalenfreiem, gekochtem Ei.

Eigelb vs Eiweiß: Was ist besser?

Viele Halter fragen sich, ob Eigelb besser ist als Eiweiß. Praktisch ist die Antwort: Wenn Ei, dann gekocht, dann sind beide Bestandteile in kleinen Mengen meist unproblematisch.

Der kritische Punkt ist rohes Eiweiß wegen Avidin. Gekochtes Eiweiß ist deutlich unkritischer. Eigelb wird häufig als nährstoffreich beschrieben, ist aber auch energiereicher. Für die Praxis bedeutet das: Servieren Sie lieber kleine Mengen vom ganzen gekochten Ei, statt große Mengen Eigelb zu geben.

Wie viel Ei darf eine Katze essen? – Portion und Häufigkeit

Eier sind ein Snack. Das ist die wichtigste Einordnung für eine gesunde Menge.

Eine sinnvolle Orientierung ist: ein bis zwei kleine Stücke als Probierportion, dann beobachten. Wenn Ihre Katze es gut verträgt, können Sie Ei gelegentlich anbieten, zum Beispiel als seltene Belohnung. Viele Halter bleiben bei ungefähr einem Ei pro Woche als grober Obergrenze, bei kleinen Katzen auch weniger. Sie müssen diese Zahl nicht als starre Regel verstehen. Entscheidend ist, dass Snacks insgesamt nur einen kleinen Teil der Tagesration ausmachen.

Wenn Ihre Katze zu Übergewicht neigt, reduzieren Sie Snacks grundsätzlich. Dann ist Ei eher selten oder gar nicht nötig.

Wie füttere ich Ei sicher? – Anleitung

Wenn Sie es einfach und sicher halten möchten, gehen Sie so vor:

  1. Kochen Sie das Ei durch, am besten hartgekocht.
  2. Lassen Sie es abkühlen, damit Ihre Katze sich nicht verbrennt.
  3. Entfernen Sie die Schale vollständig.
  4. Geben Sie kein Salz, keine Gewürze, keine Milch und keine Zwiebeln dazu.
  5. Schneiden oder zerdrücken Sie ein kleines Stück.
  6. Geben Sie zuerst eine Miniportion und beobachten Sie die nächsten Stunden.

Diese Routine ist schnell, sauber und minimiert typische Risiken.

Wann sollte meine Katze besser gar kein Ei bekommen?

Verzichten Sie lieber oder klären Sie es tierärztlich ab, wenn:

  • Ihre Katze häufig mit Durchfall oder Erbrechen reagiert
  • Allergien oder Unverträglichkeiten bekannt sind
  • Übergewicht besteht oder ein Diätfutter gefüttert wird
  • Ihre Katze krank ist, Medikamente bekommt oder Sie bei der Ernährung unsicher sind

In diesen Fällen ist der Nutzen von Ei meist klein, während das Risiko für unnötige Reizungen steigt.

Tipps: Woran erkenne ich, dass meine Katze Ei nicht verträgt?
Achten Sie nach dem Füttern auf:

  • Erbrechen, Durchfall, starke Blähungen
  • Juckreiz, gerötete Haut, Unruhe

Bei leichten Beschwerden lassen Sie Ei künftig weg und bieten Wasser an. Wenn Symptome stark sind, wiederkehren oder länger anhalten, ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll, besonders bei Apathie, wiederholtem Erbrechen oder Blut im Kot.

Wenn Sie Ihrer Katze erstmals gekochtes Ei geben, lohnt sich ein kurzer Blick auf ihr Verhalten. Mit einer Reolink Haustierkamera, sehen Sie Fressen, Aktivität und mögliche Unruhe auch aus der Ferne, damit Sie Unverträglichkeiten früh erkennen.

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Gute Alternativen zu Ei als Snack

Wenn Sie Abwechslung geben möchten, sind diese Optionen oft leichter zu dosieren:

  • kleine Portionen gekochtes, ungewürztes Fleisch (z.B. Huhn)
  • hochwertige Katzenleckerlis mit kurzer Zutatenliste
  • gefriergetrocknete Snacks ohne Zusätze
  • ein bisschen Nassfutter als Extra statt zusätzlicher Snacks

Fazit: Ei ist erlaubt, wenn es gekocht, pur und selten ist

Katzen dürfen Eier essen, wenn Sie sich an drei Regeln halten: gekocht, ohne Zusätze, nur gelegentlich. Rohes Ei ist unnötig riskant, und Eiergerichte vom Menschen sind wegen Salz, Gewürzen und Fett meist ungeeignet. Wenn Sie Ei füttern möchten, ist ein kleines Stück schalenfreies, gekochtes Ei die einfachste und sicherste Lösung.

Häufige Fragen

Ist ein gekochtes Ei gut für Katzen?

Ja, ein gekochtes Ei kann für Katzen als gelegentlicher Snack geeignet sein. Es liefert gut verwertbares Eiweiß und ist in kleinen Mengen meist gut verträglich. Wichtig ist, dass es nicht täglich gefüttert wird und ein hochwertiges Alleinfutter nicht ersetzt. Beginnen Sie mit einer sehr kleinen Portion und achten Sie auf Verdauung und Hautreaktionen.

Was dürfen Katzen absolut nicht fressen?

Katzen dürfen bestimmte Lebensmittel grundsätzlich nicht fressen, weil sie giftig oder stark belastend sein können. Dazu zählen Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Schnittlauch, Schokolade, Alkohol, Weintrauben, Rosinen und viele Produkte mit Xylit. Auch stark gesalzene, gewürzte oder fettige Speisen sind ungeeignet. Bei Unsicherheit ist es besser, nur Katzenfutter oder tiergeeignete Snacks zu geben und bei Symptomen frühzeitig tierärztlich abklären zu lassen.

Wie sollten Eier für Katzen zubereitet werden?

Eier sollten für Katzen immer durchgegart und völlig ungewürzt zubereitet werden. Kochen Sie das Ei am besten hart, lassen Sie es abkühlen und entfernen Sie die Schale vollständig. Geben Sie weder Salz noch Gewürze, keine Milch und keine Zwiebeln hinzu. Servieren Sie nur eine kleine Menge, zum Beispiel ein paar Stückchen, und nutzen Sie Ei als seltene Belohnung statt als Mahlzeit. Beobachten Sie danach, ob Ihre Katze es gut verträgt.

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Eine Redakteurin von Reolink, schreibt Blogbeiträge zu Lifestyle- und Technikthemen, teilt clevere Alltagstipps und stellt smarte Gadgets vor. Gleichzeitig als eine Nutzerin der Reolink-Produkte schaut sie beim Schreiben gerne mit der Kamera regelmäßig nach, ob es ihrer Katze zu Hause gut geht.