Heutzutage kann man sagen, dass die Videoüberwachung an öffentlichen Orten fast überall ist. Und aus verschiedenen Gründen installieren immer mehr Schulen die Überwachungskameras.

Jedoch ist die Videoüberwachung an und in Schulen immer ein umstrittenes Thema und kann jederzeit eine Debatte hervorbringen. Manche Leute glauben, dass die Kameras an Schulen die Einbrüche und Vandalismus verhindern können. Aber es gibt auch Leute, die denken, dass die Videoüberwachung an und in Schulen in das Grundrecht der Kinder eingreifen wird.

Und möchten Sie vielleicht fragen, ob es deutliche Rechtslage für die Videoüberwachung an Schulen in Deutschland gibt? Und wie ist die Videoüberwachung an Schulen in anderen Ländern wie z.B. in Großbritannien oder in den USA? Installieren auch die Schulen in anderen Ländern die Kameras?

Videoüberwachung an und in Schulen

In diesem Blogartikel würde ich Ihnen einige Beispiele der Videoüberwachung an Schulen in Deutschland und anderen Ländern nennen und auch die Rechtgrundlage, einige Pro- und Contra-Argumente dafür erklären.

Wenn Sie nach dem Lesen dieses Artikels irgendwelche Ideen oder Gedanken haben, können Sie eine Nachricht im Kommentar hinterlassen! Dann fangen wir an!

Überblick

Beispiele und Statistik
Die Rechtsgrundlage
Die Pro- und Contra-Argumente
Ist die Videoüberwachung an Schulen sinnvoll?

1. Beispiele und Statistik der Videoüberwachung an Schulen

Videoüberwachung durchzuführen ist nun schon an der Tagesordnung in vielen Schulen. Und immer mehr Schulen auf der Welt haben schon verschiedene IP-Kameras installiert. Jetzt nennen wir einige Beispiele, um zu sehen, wie die aktuelle Situation der Videoüberwachung an Schulen in Deutschland und anderen Ländern ist.

  • Im Februar 2018 haben 62 Schulen in Rheinland-Pfalz① zum Schutz vor Dieben und Randalieren Videokameras installiert.
  • Bis Januar 2017 haben schon 348 Videokameras in Hamburgs Schulen② eingesetzt. Zudem sind weitere 86 Kameraattrappen an Schulen installiert.
  • In den USA: Dayton Public Schools③ plant, 3,3 Millionen US-Dollar für das Upgrade und die Verbesserung von Kamerasysteme an allen 27 seiner Schulen auszugeben.
  • In der Stadt Zürich④sind die Schulhäuser schon mit 800 Kameras gegen Schulvandalen ausgerüstet.

Von solchen Beispielen können wir grundsätzlich sagen, dass die Videoüberwachung schon an vielen Schulen und vielleicht an immer mehr Schulen eingeführt wird.

Trotzdem haben viele Leute eine Frage, die sehr wichtig bei Videoüberwachung an und in Schulen ist, nämlich ist die Videoüberwachung an Schulen rechtlich erlaubt? Gibt es entsprechende Rechtlage dafür?

Kamera an Schulen

Die Rechtsgrundlage für die Videoüberwachung an Schulen in Deutschland

Hier erklären wir Ihnen, wie die Rechtgrundlage die Videoüberwachung an Schulen in Deutschland regelt.

Weil die Schulen zu den öffentlichen Stellen gehören, finden für sie nicht das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), sondern die jeweiligen Landesdatenschutzgesetze Anwendung.

Deshalb wird die Videoüberwachung an Schulen in Baden-Württemberg und die in Bayern oder in Sachen vielleicht ein bisschen unterschiedlich geregelt.

Aber es gibt einige grundlegende Punkte oder Voraussetzungen, die Schulträger und Leiter bei der Videoüberwachung an Schulen beachten müssen, egal ob die Schulen sich in Berlin, in Niedersachsen, in NRW oder in Brandenburg, in Hessen befinden.

  • Eine Videoüberwachung in bestimmten Privatebereichen oder Tabubereichen wie z.B. Videoüberwachung der Umkleideräume oder Toiletten ist unzulässig, da solche Kameraüberwachung die Intimsphäre der Betroffenen schwer eingreifen wird.
  • Der Einsatz von Kameraanlage an Schulen muss immer erforderlich sein, der Wahrung des Hausrechtes dienen und die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen nicht überwiegen.

Das heißt, es muss einen konkreten Anlass oder Grund für die Videoüberwachung an Schulen geben. Beispielweise wurden einige Fahrräder auf dem Parkplatz mehrmals beschädigt oder die PCs und Drucker in den Informatikräumen wurden gestohlen usw.

  • Ein Schild muss auf den Bereichen mit Videokameras hingewiesen werden, sodass jede Betroffene die Videoüberwachung zur Kenntnis nehmen.

Was die Videospeicherung oder die Videoüberwachung in nicht öffentlich zugänglichen Schulbereichen wie Büro oder Kursraum angeht, muss die Schulträger und die Leiter sich vorher an den entsprechenden Landesbeauftragte für den Datenschutz wenden, um die detaillierte rechtliche Regelung sicherzustellen.

Die Pro- und Contra-Argumente für die Videoüberwachung an Schulen

Wie ich oben erwähnt, dass die Videoüberwachung an Schulen ein heiß diskutiertes Thema ist. Deshalb würde ich nun die Erörterungen von verschiedenen Seiten sammeln und auch hier die Vor- und Nachteile der Videoüberwachung an und in Schulen zusammenfassen.

Die Pro-Argumente für die Videoüberwachung an Schulen

Was spricht für die Videoüberwachung an Schulen? Hauptsächlich gibt es 3 Pro-Argumentation dafür.

1. Die Sachen und die Anlagen an Schulen vor Diebstahl oder Vandalismus schützen

Tatsächlich ist es, dass das Eigentum in Schulen vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen, auch ein Hauptgrund, warum die Videoüberwachung an vielen Schulen eingeführt wird.

Wie die Überwachungskameras im Zuhause manche Langfinder abschrecken können, wirkt die Videokameras an den Schulen den Dieben auch als eine gewisse Abschreckung. So werden weniger Diebstahl in Schulen vorkommen.

Außerdem haben viele Schulleiter darüber geklagt, dass sie jedes Jahr viel Geld für die durch Vandalismus entstandenen Schäden ausgeben müssen. Hamburg⑤ hat z.B. schon 2,1 Millionen Euro für die Beseitigung von Schäden z.B. eingeschlagenen Fensterscheiben, zerstörte Türschlösser (und viele davon sind mutwillig zerstört) usw. ausgegeben.

Schäden an Schulen

In diesem Fall können die Videokameras dabei helfen, dass die Schüler sich besser verhalten und regulieren, sodass die durch Vandalismus entstandenen Schäden in Schulen reduziert werden können.

2. Das Verbrechen oder Kriminalität an Schulen zu verhindern

Wir müssen zugeben, dass die Kriminalität an Schulen heutzutage wirklich beunruhigend ist. Seit einigen Jahren fanden in vielen Schulen auf der ganzen Welt Amokläufe (School Shooting) statt. 2009 passierte auch in Winnenden, Deutschland ein Schulamoklauf. Danach haben viele Schule in Deutschland die Sicherheitsmaßnahmen ergriffen wie Videokameras installieren.

Außer den Schulamokläufen müssen auch viele andere Schuldelikte wie Körperverletzung, Erpressung, Drogenkriminalität usw. kontrolliert und begrenzt werden.

Und viele Statistiken zeigen, dass die Videoüberwachung öffentlicher Plätze die Kriminalitätsrate effektive senken kann. Beispielweise hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen⑥ schon mitgeteilt, dass die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen um 43 Prozent von 21 auf neun Fälle im Vergleich zu 2016 zurück ging, nachdem eine Anlage mit fünf Kameras in Dortmund eingeführt wurde.

Deshalb ist die Videoüberwachung an Schulen auch hilfreich für die Reduzierung der Schuldelikte. Wenn die Schüler wissen, dass sie sich in einem Bereich mit Videoüberwachung befinden, sind sie möglicherweise aus Angst weniger bereit, ein Verbrechen zu begehen.

3. Schuldelikte wie Gewalt oder Diebstahl lassen sich schneller aufklären

Noch ein großer Vorteil von der Videoüberwachung an Schulen ist, dass die Schuldelikte mithilfe der Kameras leicht aufzuklären sind.

Falls ein Verbrechen in einem Ort geschehen, wo die Sicherheitskameras installiert wurden, kann die Polizei zweifellos schneller und leichter den Verbrecher fassen. Die Polizei können laut des Gesichts und der Gestalt den Verbrecher identifizieren und verfolgen. Wenn es keine Sicherheitskameras gibt, ist es immer schwer, Verdächtige zu identifizieren, selbst wenn es Augenzeugen gibt.

Der Bombenanschlag beim Bosten-Marathon ist ein gutes Beispiel. Mithilfe der aufgenommenen Videos von einem Kaufhaus brauchte das FBI nur drei Tage, die beide Verdächtigen zu fassen.

So können die Videokameras an Schulen der Polizei auch dabei helfen, die Kriminalität an Schulen aufzuklären.

Polizei fasst den Täter

Die Contra-Argumente für die Videoüberwachung an Schulen

Aber gleichzeitig gibt es auch viele Argumente gegen Videoüberwachung an Schulen.

1. Die Videoüberwachung an Schulen ist nicht gut für die Entwicklung der Jugendlichen

Viele Leute meinen, dass die Videoüberwachung an und in Schulen das Grundrecht der Schüler und Schulkräfte eingreifen wird. Außerdem verträgt sie sich grundsätzlich nicht mit dem Auftrag der Schulen, die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu selbstbestimmten mündigen Persönlichkeiten zu fördern.

Die Kinder fühlen sich vielleicht unter Überwachung und Kontrolle und denken, dass sie das Vertrauen von Lehrern und Eltern nicht genießen können.

Deshalb sind viele Leute gegen die Videoüberwachung an Schulen. Sie denken, dass die Freiheit und das Vertrauen vor der Sicherheit gehen.

2. Die Kosten für Videoüberwachung an Schulen sind hoch und die Wirksamkeit ist noch offen

Darüber hinaus finden viele Leute, dass es zu viel Geld kostet, um die Sicherheitssysteme in Schulen einzurichten wie z.B. Videokameras anzubringen. Noch wichtiger ist, dass diese Frage noch offen bleibt, ob die Gefahrenpotential durch der Videoüberwachung reduziert wird.

Schließlich wird ein Selbstmordattentäter nicht durch die Tatsache abgeschreckt, dass eine Kamera vorhanden ist. Außerdem denken sie auch, dass die Daten und Statistik bislang nicht genug sind, um zu sehen, wie die Videoüberwachung an Schulen die Schuldelikte überhaupt beeinflussen.

3. Die Kamerasysteme an Schulen sind leicht missbräuchlich

Noch eine große Sorge über die Videoüberwachung an Schulen ist, dass die Videodaten von jemandem missbraucht werden.

Beispielweise kann das Hauptziel der Einführung der Videokameras an Schulen nicht mehr sein, dass die Sicherheit der Schüler und Schulkräfte zu garantieren, sondern z.B. die zu spät kommende Schüler und Lehrer zu überprüfen oder das Verhalten der Schüler zu überwachen.

Insgesamt ist die Kontrolle oder Begrenzung der Verwendung der Kameras an Schulen ein berücksichtigenswertes Problem. Bislang gibt es kein gutes Kontrollsystem, um Missbrauch zu verhindern.

Ist die Videoüberwachung an Schulen sinnvoll?

Jede Münze hat zwei Seiten. Bei Videoüberwachung an Schulen gibt es auch Vorteile und Nachteile.

Haben die Schulen Ihrer Kinder auch Videokamera installiert? Wie denken Sie als Eltern darüber? Ist die Videoüberwachung an Schulen sinnvoll? Teilen Sie Ihre Meinungen mit uns im Kommentar!

Anmerkung:
1. Videoüberwachung an Schulen in Rheinland-Pfalz
2. Videoüberwachung an Schulen in Hamburgs Schulen
3. Videoüberwachung an Schulen in Dayton Public Schools
4. Videoüberwachung an Schulen in Zürich
5. Schäden durch Vandalismus in Hamburg
6. Kriminalität in Nordrhein-Westfalen

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