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Was mache ich, wenn der Hund des Nachbarn in meinem Garten ist?

Mia7/8/2024
Nachbarshund auf meinem Garten

Wenn die Hunde der Nachbarn immer wieder in Ihrem liebevoll gestalteten Garten sind, sollten Sie dagegen vorgehen. Manchmal kriegt man es aber erst viel zu spät mit, wenn bereits Löcher gebuddelt worden sind oder die Hinterlassenschaften der Hunde im Garten liegen. Um nicht alle Nachbarn oder Spaziergänger unter Generalverdacht zu stellen, sollte man daher Beweise haben, wessen Hund sich in Ihrem Garten befindet.

Wir zeigen Ihnen einige Tipps und Methoden, wie Sie am besten dagegen vorgehen können.

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Garten Hunde anzieht, werden Sie bestimmt viele Frage haben. Ist es ein Hausfriedensbruch, wenn der Hund immer wieder in den Garten kommt? Ist es erlaubt den Hund zu verscheuchen und wie klappt das am besten?

Wer seinen liebevoll gestalteten Garten schützen will, sollte sich immer genau informieren. Manchmal ist ein Zaun die beste Wahl, doch wie hoch darf dieser eigentlich sein und wie hoch muss er sein, damit der Hund nicht einfach drüber springt?

Denn es ist nicht nur eine mühselige Arbeit, die Hinterlassenschaften des Hundes weg zu machen, es kann auch Auswirkungen auf den Garten haben:

  • Hundekot enthält Nährstoffe und dies kann zum Beispiel das Wachstum des Rasens beeinflussen, sodass es zu dunkelgrünen Flecken und auffällig hohem Gras führt.
  • Zusätzlich dazu zieht es Fliegen an, die unter Umständen auch Krankheiten auf die eigenen Haustiere übertragen können.

Wie man den Hund des Nachbarn aus dem Garten fernhält: Die 7 wirksamsten Methoden

1. Ein Schild aufstellen

Natürlich können Hunde nicht lesen, aber die Besitzer schon. Besonders wenn man einen Vorgarten hat, wo viele Hundebesitzer mit ihrem Begleiter vorbeigehen, kann es Wunder bewirken, wenn man ein kleines Schild aufstellt.

Ein Schild aufstellen, um Nachbarshund aus Ihrem Garten fernzuhalten

2. Mit den Nachbarn reden

Wenn man immer wieder den gleichen Hund in seinem Garten sieht und weiß, zu welchem Nachbarn der Hund gehört, sollte man das Problem direkt ansprechen. Es kann durchaus vorkommen, dass die Nachbarn gar nicht wissen, dass ihr Hund aus dem eigenen Garten wegläuft. Damit das Gespräch so reibungslos wie möglich abläuft, sollte man sich an folgende Punkte halten:

  • Den richtigen Zeitpunkt wählen: Am besten ist es, mit dem Nachbarn am Wochenende zu sprechen. Morgens vor der Arbeit sind die meisten gestresst und haben keine Zeit für eine Unterhaltung und abends nach der Arbeit sind sie erschöpft, sodass Sie höchstwahrscheinlich nicht die erwartete Lösung erzielen werden. Am Wochenende hingegen haben die meisten Menschen Zeit, sodass man sich in Ruhe unterhalten kann.

  • Lösungen vorschlagen: Am besten bereitet man sich auf das Gespräch etwas vor. Im Gespräch kann man dann direkt über mögliche Lösungen reden, anstatt nur das Problem anzusprechen.

  • Empathisch vorgehen: Versetzen Sie sich in die Lage des Nachbarn. Vielleicht ist es ihm gar nicht bewusst, dass sein Hund in Ihren Garten geht. Wenn Sie es ganz neutral ansprechen, ohne dass Ihr Nachbar den Eindruck gewinnt, dass Sie ihn für irgendwas beschuldigen wollen, werden Sie viel einfacher und schneller zu einer gemeinsamen Lösung finden.

3. Kameras installieren für Beweise

Wenn der Nachbar bei dem Gespräch abstreitet, dass es sein Hund ist, der in Ihrem Garten buddelt und seine Notdurft verrichtet, brauchen Sie Beweise. Um den Hund auf frischer Tat zu ertappen, können Sie Kameras installieren, damit Sie ihr gesamtes Grundstück im Auge behalten können – auch wenn Sie nicht da sind.

Wenn die Kameras dazu noch sichtbar angebracht sind, ist dies auch eine Abschreckung für andere, die eventuell ihren Hund auf ihrem Rasen oder zwischen ihren Beeten herumlaufen lassen. Niemand möchte auf frischer Tat ertappt werden. Das gilt für Hundebesitzer wie für Einbrecher gleichermaßen.

Hier ist ein Beispiel, wie jemand mit seiner Reolink Kamera der Argus Serie aufgenommen hat, dass ein Hundebesitzer seinen Hund auf einem fremden Grundstück einfach pinkeln ließ. Solche ähnlichen Aufnahmen der Überwachungskamera können Ihnen als Beweis dienen, wenn Sie Ihren Nachbarn konfrontieren.

Reolink Argus 3 Pro

2K 100% Kabellose Kamera mit Spotlight

2K 4MP Super HD, Akku-/Solarbetrieben, Personen-/Fahrzeugerkennung, 5/2,4 GHz Dualband-WLAN, Farbnachtsicht, Zwei-Wege-Audio.

Argus 4 Pro erreicht dieses Ziel ebenfalls durch den integrierten PIR-Sensor und die intelligente Erkennungstechnologie für Menschen, Fahrzeuge und Tiere. Wenn beispielsweise ein Hundebesitzer mit seinem Hund vor Ihrer Haustür stehen bleibt, erkennt und analysiert die Kamera das Objekt und benachrichtigt Sie umgehend. Im Video werden Markierungen gesetzt, die Sie über die Reolink-App aufrufen können, um die besonderen Ereignisse anzusehen, die die Kamera erfasst hat. Der Argus 4 Pro bietet durch den Dual-Image-Stitching-Algorithmus einen 180°-Ultraweitwinkel, sodass Sie klar erkennen können, wer vor Ihrer Haustür Unruhe stiftet.

Reolink Argus 4 Pro

4k 180° kabellose, vollfarbige Nachtsicht-Kamera

4K UHD 180° ohne tote Winkel; Farbige Ansicht über Tag und Nacht; 30% mehr Akkulaufzeit; Dual-band Wi-Fi 6; Smarte Erkennung.

4. Hundebeutel für Spaziergänger anbieten

Wenn man bemerkt, dass es nicht die Nachbarn sind, sondern Spaziergänger, deren Hunde in den Garten kommen, ist es schwieriger, jemanden zur Rede zu stellen. Normalerweise hat jeder Hundebesitzer die kleinen Beutel, doch was ist, wenn man zu wenige dabei hat oder sie mal vergessen hat?

In vielen Gemeinden in Deutschland findet man kostenlose Beutel und auch Mülleimer dafür an viel frequentierten Spazierwegen. Verantwortlich dafür sind die Kommunen. Daher kann man auch im Rathaus einfach anfragen, ob ein solcher Mülleimer mit Beuteln bei ihnen in der Nähe aufgestellt werden kann. Wenn die Stadt oder die Gemeinde etwas dagegen hat, kann man auch selbst einen solchen Mülleimer mit den Kotbeuteln am Rande seines Gartens aufstellen.

5. Hausmittel gegen Hunde

Hunde haben ein sehr gutes Gehör und vor allem eine feine Nase. Wenn man Hunde und auch Katzen von seinem Garten fernhalten will, kann man das in verschiedenen Weisen nutzen.

  • Es gibt viele Ultraschall-Geräte, mit denen man die Hunde aus dem Garten vertreiben kann. Das Aufstellen eines solchen Gerätes ist nicht verboten, kann jedoch ordnungswidrig und sogar strafbar sein, wenn man es mutwillig einsetzt, um den Tieren zu schaden. Oftmals erschrecken sich die Hunde bei den Geräuschen und fangen laut an zu bellen, was nicht wirklich produktiv ist, wenn man viele Hunde in der Nachbarschaft hat.

  • Eine bessere Alternative hingegen sind sich an intensiven Gerüchen zu bedienen. Wenn man in seinem Garten Beifuß, Lavendel, Zimtbaum oder auch Pfefferminze pflanzt, wirkt dies wie ein natürlicher Schutz vor Hunden im Garten.

6. Einen Zaun aufstellen oder verbessern

Wenn man bereits einen Zaun hat und der Hund des Nachbarn trotzdem immer wieder im Garten auftaucht, sollte man den Zaun überprüfen. Manchmal ist es ein Loch im Zaun, durch das sich der Hund zwängt und manchmal springt er einfach über den Zaun. Einige Hunde können bis zu 2,5 m hoch springen und lassen sich selten von einem Zaun aufhalten.

Wenn man also einen neuen Zaun um seinen Garten plant, sollte man durchaus schauen, was für Hunde im Garten sind und ob der Zaun besonders hoch sein sollte, oder ob er am Boden verstärkt sein muss, damit keine Löcher gebuddelt werden können.

Zaun aufstellen, um Nachbarshund aus dem Garten fernzuhalten

7. Das Ordnungsamt

Wenn Ihr Nachbar nicht einsichtig ist und alle anderen Tipps nicht helfen, sollten Sie nicht davor zurückschrecken, das Ordnungsamt einzuschalten.

Für Hundehalter gelten bestimmte Regeln und wenn der Hund Ihres Nachbarn Ihren Garten als Toilette benutzt, können Sie dagegen vorgehen.

Dafür sollten Sie jedoch handfeste Beweise vorlegen können.

Ist Hundegebell eine Ruhestörung?

Wenn die Hunde in Ihrer Nachbarschaft viel und laut bellen, kostet das nicht nur Nerven, sondern kann auch eine Ruhestörung darstellen. Dagegen kann man vorgehen, jedoch muss man dabei verschiedene Faktoren berücksichtigen.

  • Bellzeitraum: Ein Hund wird normalerweise als Ruhestörung angesehen, wenn er länger als 10 bis 15 Minuten am Stück bellt.
  • Gesamtbellerzeit: Wenn ein Hund innerhalb von 24 Stunden insgesamt 30 Minuten oder mehr bellt, gilt dies üblicherweise als Ruhestörung.
  • Das Bellen eines Hundes während der Ruhezeiten, insbesondere nachts, gilt in der Regel als Störung der Nachtruhe.

Zunächst sollte man immer das Gespräch mit dem Nachbarn suchen. Hunde bellen nie ohne einen gewissen Grund. Wenn man dabei keine Lösung findet, kann man ein Lärmprotokoll führen. Dabei sollte die Häufigkeit des Bellens, die Intensität, die Dauer und die Uhrzeit aufgeschrieben werden.

Hierbei ist es wichtig, dass man objektiv bleibt, was durchaus schwer fallen kann. Durch eine Videoüberwachung mit Ton hingegen können alle Punkte sachlich aufgezeichnet werden, sodass dies als Beweis auch für das Ordnungsamt hilfreich ist.

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