Reolink Kamera verbindet sich nicht mit WLAN - Fehlerbehebung

Ihre Reolink Kamera verbindet sich nicht mit dem WLAN, wird in der App nicht gefunden oder verliert regelmäßig die Verbindung? Häufig liegt die Ursache nicht an der Kamera selbst, sondern an einem falschen WLAN-Passwort, einer ungeeigneten Frequenz, einem schwachen Signal oder den Router-Einstellungen.
Gehen Sie die folgenden Schritte nacheinander durch. In vielen Fällen lässt sich die WLAN-Verbindung so ohne großen Aufwand wiederherstellen.
- Ursachen und Lösungen im Überblick
- 1. WLAN-Passwort und SSID überprüfen
- 2. Unterstützt die Kamera 2,4 GHz oder 5 GHz?
- 3. WLAN-Signal am Installationsort prüfen
- 4. Antenne der WLAN-Kamera kontrollieren
- 5. Stromversorgung der Kamera überprüfen
- 6. Router-Einstellungen kontrollieren
- 7. Reolink Kamera per App erneut mit WLAN verbinden
- 8. Reolink Kamera verbindet sich nach Routerwechsel nicht mehr
- 9. Kamera-Firmware und Reolink App aktualisieren
- WLAN instabil? Wann sich ein anderes Kameramodell lohnt
- Was tun, wenn das WLAN am Standort grundsätzlich zu schwach ist?
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit
Ursachen und Lösungen im Überblick
Im Folgenden stehen die häufige Ursachen und Lösungen im Überblick. Die ausführliche Lösungen sind unten.
Tipp: Bevor Sie Einstellungen ändern, starten Sie Kamera und Router einmal neu. Ein Neustart kann vorübergehende Netzwerkfehler bereits beheben.
1. WLAN-Passwort und SSID überprüfen
Beginnen Sie mit dem einfachsten Punkt: Kontrollieren Sie den WLAN-Namen, also die SSID, und das zugehörige Passwort.
Achten Sie besonders auf Groß- und Kleinschreibung. Das WLAN-Passwort ist außerdem nicht mit dem Passwort für die Benutzeroberfläche Ihres Routers gleichzusetzen.
Für Reolink WLAN-Kameras gelten je nach Modell bestimmte Anforderungen an das WLAN. Der Netzwerkname darf maximal 31 Zeichen umfassen. Beim WLAN-Passwort sind in der Regel 8 bis 63 Zeichen möglich.
Falls Ihr Router getrennte Namen für das 2,4-GHz- und 5-GHz-Netz verwendet, kontrollieren Sie außerdem, mit welchem Netzwerk die Kamera verbunden werden soll.
2. Unterstützt die Kamera 2,4 GHz oder 5 GHz?
Nicht jede WLAN-Kamera unterstützt dieselben Frequenzbänder.
2,4 GHz bietet normalerweise eine größere Reichweite und kommt besser durch Wände. 5 GHz ermöglicht höhere Datenraten, hat jedoch unter vergleichbaren Bedingungen eine geringere Reichweite.
Viele aktuelle Reolink WLAN-Kameras unterstützen beide Frequenzbereiche. Bei älteren oder bestimmten Modellen steht dagegen ausschließlich 2,4 GHz zur Verfügung.
Wenn Ihre Reolink Kamera keine WLAN-Verbindung herstellen kann, prüfen Sie deshalb in den technischen Daten Ihres Modells, welche Frequenzen unterstützt werden.
Bei einem Dualband-Modell können Sie testweise zwischen 2,4 GHz und 5 GHz wechseln.

3. WLAN-Signal am Installationsort prüfen
Funktioniert die Kamera in der Nähe des Routers, verliert aber nach der Montage ihre Verbindung, spricht vieles für ein Reichweitenproblem.
Wände, Decken, Metallflächen und andere bauliche Hindernisse können das WLAN-Signal abschwächen. Das betrifft besonders Kameras, die außen an Fassaden, Garagen oder Nebengebäuden installiert werden.
Gehen Sie zum Test folgendermaßen vor:
- Bringen Sie die Kamera vorübergehend näher an den Router.
- Stellen Sie erneut eine WLAN-Verbindung her.
- Prüfen Sie Live-Ansicht und Wiedergabe.
- Bewegen Sie die Kamera anschließend schrittweise zum vorgesehenen Installationsort.

Bleibt die Verbindung in Routernähe stabil, sollten Sie die WLAN-Abdeckung am endgültigen Montageort verbessern.
Wenn das WLAN häufig ausgelastet ist
In Haushalten mit Smartphones, Fernsehern, Smart-Home-Geräten und mehreren Kameras kann nicht nur die Reichweite, sondern auch die Netzwerkauslastung eine Rolle spielen.
Aktuelle Reolink Modelle mit Dualband Wi-Fi 6 können hier interessant sein. Sie unterstützen 2,4 GHz und 5 GHz und sind auf hohe Datenmengen sowie mehrere verbundene Geräte ausgelegt.
Wer beispielsweise eine hochauflösende WLAN-Außenkamera sucht, findet innerhalb des Reolink Sortiments Modelle wie die E1 Outdoor Pro, Duo 3 WiFi oder Altas PT Ultra mit Wi-Fi 6.
Reolink WLAN-Überwachungskameras entdecken
4. Antenne der WLAN-Kamera kontrollieren
Besitzt Ihre Kamera eine externe Antenne, prüfen Sie deren Montage.
Eine nicht vollständig befestigte oder ungünstig ausgerichtete Antenne kann die WLAN-Verbindung beeinträchtigen. Schrauben Sie die Antenne korrekt fest und testen Sie anschließend erneut die Verbindung.
Dieser Schritt ist besonders sinnvoll, wenn die Kamera bereits bei relativ geringer Entfernung zum Router eine auffällig niedrige Signalstärke zeigt.

5. Stromversorgung der Kamera überprüfen
Eine instabile Stromversorgung kann ebenfalls dazu führen, dass eine Kamera offline erscheint oder sich unerwartet neu startet.
Bei einer kabelgebunden mit Strom versorgten WLAN-Kamera sollten Sie kontrollieren:
- Sitzt der Netzstecker richtig?
- Funktioniert die Steckdose?
- Ist das Stromkabel beschädigt?
- Wird das für die Kamera vorgesehene Netzteil verwendet?
Bei einer Akku-WLAN-Kamera prüfen Sie den aktuellen Ladestand.
6. Router-Einstellungen kontrollieren
Sind Passwort, Frequenz und Signalstärke korrekt, lohnt sich ein Blick in die Router-Einstellungen.
Bestimmte Funktionen können verhindern, dass die Kamera korrekt mit anderen Geräten im lokalen Netzwerk kommuniziert.
Prüfen Sie insbesondere:
- AP-Isolation bzw. Client-Isolation
- MAC-Adressfilter oder Allowlist
- WLAN-Verschlüsselung
- verwendetes Frequenzband
- WLAN-Kanal
- DHCP- und Netzwerkeinstellungen
Wenn Sie Einstellungen im Router ändern, dokumentieren Sie vorher die ursprünglichen Werte. So können Sie Änderungen bei Bedarf wieder rückgängig machen.
7. Reolink Kamera per App erneut mit WLAN verbinden
Bei der Ersteinrichtung einer kompatiblen Reolink WLAN-Kamera können Sie die Kamera über die Reolink App mit Ihrem Netzwerk verbinden.
Der genaue Ablauf hängt vom Kameramodell ab. Typischerweise gehen Sie folgendermaßen vor:
- Schalten Sie die Kamera ein.
- Öffnen Sie die aktuelle Version der Reolink App.
- Tippen Sie oben rechts auf das Plus-Symbol.
- Scannen Sie den QR-Code der Kamera.
- Folgen Sie den Anweisungen in der App.
- Wählen Sie Ihr WLAN aus.
- Geben Sie das WLAN-Passwort ein.
- Folgen Sie den weiteren Schritten zur Einrichtung.
Bei bestimmten Modellen erfolgt die Einrichtung über einen von der App erzeugten QR-Code, den Sie vor das Kameraobjektiv halten.
Andere WLAN-Kameras verfügen über einen Ethernet-Anschluss. Diese Modelle können zunächst per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden und anschließend für WLAN eingerichtet werden.
8. Reolink Kamera verbindet sich nach Routerwechsel nicht mehr
Nach einem neuen Router oder einer Änderung von WLAN-Name und Passwort kennt die Kamera möglicherweise noch die alten Zugangsdaten.
In diesem Fall müssen die WLAN-Einstellungen der Kamera aktualisiert werden.
Wenn Sie lediglich Ihren Router austauschen, können Sie alternativ beim neuen Router denselben WLAN-Namen und dasselbe Passwort verwenden wie zuvor. Ob sich die Geräte anschließend automatisch wieder verbinden, hängt jedoch von der jeweiligen Netzwerkkonfiguration ab.
Falls das nicht funktioniert, richten Sie die WLAN-Verbindung der Kamera erneut ein.
9. Kamera-Firmware und Reolink App aktualisieren
Bleibt die Kamera offline, prüfen Sie auch den Softwarestand.
Verwenden Sie möglichst die aktuelle Version der Reolink App und prüfen Sie, ob für Ihre Kamera eine neuere Firmware verfügbar ist.
Updates können unter anderem Kompatibilitätsprobleme beheben und die Netzwerkkommunikation verbessern.
Starten Sie Kamera und Router nach einem Update erneut und testen Sie anschließend die Verbindung.
WLAN instabil? Wann sich ein anderes Kameramodell lohnt
Eine neue Kamera ist nicht automatisch die Lösung für ein WLAN-Problem. Ist das Signal am Montageort grundsätzlich zu schwach, sollte zuerst die Netzwerkinfrastruktur verbessert werden.
Anders sieht es aus, wenn Ihre bestehende Kamera beispielsweise nur 2,4 GHz unterstützt oder Ihre Anforderungen an Auflösung, Abdeckung und WLAN-Leistung inzwischen gestiegen sind.
Dann können aktuelle Dualband- oder Wi-Fi-6-Modelle sinnvoll sein.
Für flexible Außenüberwachung: E1 Outdoor Pro
Die Reolink E1 Outdoor Pro unterstützt 2,4/5-GHz-Dualband-WLAN und Wi-Fi 6. Mit 4K-Auflösung sowie Schwenk-, Neige- und Auto-Tracking-Funktionen eignet sie sich besonders für Hof, Hauseingang und andere Bereiche, in denen eine bewegliche Kamera gewünscht ist.
4K PTZ Wi-Fi 6 Kamera mit Auto-Tracking
4K 8MP Super HD, Personen-/Fahrzeug-/Haustiererkennung, 355° Pan & 50° Tilt & 3X optischer Zoom, Auto Tracking, Farb-Nachtsicht.
Für breite Bereiche: Reolink Duo 3 WiFi
Bei Einfahrten, größeren Gärten oder Geschäftsflächen spielt neben der WLAN-Verbindung auch die Abdeckung eine wichtige Rolle.
Die Reolink Duo 3 WiFi verbindet Dualband Wi-Fi 6 mit einer 180°-Panoramaansicht und 16MP-Auflösung. Sie unterstützt außerdem kontinuierliche, bewegungsausgelöste und geplante Aufzeichnung sowie lokale Speicherung auf microSD-Karte, Reolink NVR oder Home Hub.
Dadurch eignet sie sich für Nutzer, die einen breiten Bereich mit einer einzigen WLAN-Kamera erfassen möchten.
Bahnbrechende 16-MP-Dual-Objektiv-WiFi-Kamera
16 MP UHD, Dual-Objektiv, Bewegungsverfolgung, 180° Weitwinkel, WLAN-Stecker, Farb-Nachtsicht.
Für Standorte ohne Stromanschluss: Altas PT Ultra
Wenn am Installationsort WLAN verfügbar ist, aber keine Steckdose in der Nähe liegt, kommt eine Akku-WLAN-Kamera infrage.
Die Altas PT Ultra bietet einen 20.000-mAh-Akku, Wi-Fi 6 mit 2,4/5 GHz, 4K-Auflösung und Schwenk- und Neigefunktion. Für eine langfristigere Energieversorgung lässt sie sich zusätzlich mit einem kompatiblen Reolink Solarpanel kombinieren.
Brancheführende 4K kontinuierlich aufzeichnende Akku-Überwachungskamera
4K UHD kontinuierliches Aufzeichnen; ColorX Nachtsicht; Schwenk & Neigung; Auto-Tracking; Alle Aufnahmen lokal gespeichert.
Was tun, wenn das WLAN am Standort grundsätzlich zu schwach ist?
Nicht jedes Verbindungsproblem lässt sich mit einer anderen WLAN-Kamera lösen.
Für eine Garage, ein Nebengebäude oder einen weit entfernten Grundstücksbereich kommen je nach Situation drei Alternativen infrage:
-
WLAN-Abdeckung verbessern: Ein besser positionierter Router, Access Point oder ein geeignetes Mesh-System kann die Funkabdeckung erweitern.
-
PoE-Kamera verwenden: Ist eine Ethernet-Verkabelung möglich, überträgt PoE Netzwerkdaten und Strom über das Kabel. Das reduziert die Abhängigkeit von der WLAN-Abdeckung.
-
4G-Kamera verwenden: Gibt es am Standort überhaupt kein nutzbares WLAN, kann eine Mobilfunkkamera mit SIM-Karte eine Alternative darstellen.
Häufig gestellte Fragen
Warum verbindet sich meine Reolink Kamera nicht mit dem WLAN?
Zu den häufigsten Ursachen gehören falsche WLAN-Zugangsdaten, ein nicht unterstütztes Frequenzband, schwaches WLAN, ungeeignete Router-Einstellungen oder Probleme mit der Stromversorgung. Prüfen Sie zunächst SSID und Passwort und testen Sie die Kamera anschließend näher am Router.
Warum findet meine Kamera das 5-GHz-WLAN nicht?
Möglicherweise unterstützt Ihr Kameramodell ausschließlich 2,4 GHz. Prüfen Sie die WLAN-Spezifikationen Ihrer Kamera. Viele aktuelle Reolink WLAN-Kameras unterstützen sowohl 2,4 GHz als auch 5 GHz, einige ältere Modelle jedoch nur 2,4 GHz.
Warum geht meine Reolink Kamera ständig offline?
Wenn die Kamera nach erfolgreicher Einrichtung immer wieder offline geht, ist häufig die WLAN-Signalstärke zu niedrig oder die Verbindung wird gestört. Testen Sie die Kamera näher am Router. Bleibt sie dort stabil online, sollten Sie die WLAN-Abdeckung am Installationsort verbessern.
Was ist für eine Überwachungskamera besser, 2,4 GHz oder 5 GHz?
Das hängt vom Standort ab. 2,4 GHz bietet üblicherweise eine größere Reichweite und eignet sich daher häufig besser für weiter entfernte Außenkameras. 5 GHz ermöglicht höhere Datenraten und ist interessant, wenn Kamera und Router relativ nah beieinander stehen. Dualband-Kameras erlauben eine flexiblere Auswahl.
Kann ich eine Reolink Kamera ohne WLAN verwenden?
Das hängt vom Kameratyp ab. PoE-Kameras können über Ethernet in ein lokales Netzwerk eingebunden werden und benötigen für die Datenübertragung kein WLAN. Für Standorte ohne festes Internet gibt es außerdem 4G-LTE-Kameras, die über das Mobilfunknetz kommunizieren.
Muss ich meine Kamera austauschen, wenn das WLAN schlecht ist?
Nein. Prüfen Sie zuerst Routerposition, WLAN-Abdeckung, Frequenzband und mögliche Hindernisse. Eine neue Kamera behebt ein grundsätzlich zu schwaches WLAN-Signal nicht automatisch. Ein Wechsel kann sinnvoll sein, wenn Sie zusätzlich Dualband-WLAN, Wi-Fi 6 oder andere Funktionen benötigen.
Fazit
Wenn sich Ihre Reolink Kamera nicht mit dem WLAN verbindet, sollten Sie zunächst WLAN-Passwort, Frequenzband, Signalstärke, Stromversorgung und Router-Einstellungen kontrollieren. Viele Verbindungsprobleme lassen sich bereits damit beheben.
Treten die Probleme hauptsächlich am vorgesehenen Installationsort auf, prüfen Sie anschließend die WLAN-Abdeckung. Für anspruchsvollere WLAN-Umgebungen stehen aktuelle Reolink Kameras mit Dualband und Wi-Fi 6 zur Verfügung.
Ist WLAN am Standort grundsätzlich ungeeignet, kann dagegen eine PoE- oder 4G-Lösung die sinnvollere Wahl sein.
Sie möchten eine Kamera passend zu Ihrem Netzwerk auswählen?
Entdecken Sie die Reolink WLAN-, PoE-, Akku- und 4G-Überwachungskameras und wählen Sie die Verbindung, die zu Ihrem Installationsort passt.
Reolink® Shop | Top Kameras & Set günstig kaufen
Entdecken Sie eine große Auswahl an smarten Überwachungskameras für jeden Bedarf. Und finden Sie die eigene Lösungen bei Reolink.
Suche
Neueste Updates abonnieren
Sicherheit News & Angebote nicht verpassen


