Reolink-Kameras auf den Fernseher übertragen: 4 einfache Methoden

Sie möchten das Livebild Ihrer Reolink-Kamera auf einem größeren Bildschirm sehen oder gespeicherte Aufnahmen bequem am Fernseher wiedergeben? Dafür kommen mehrere Verbindungswege infrage. Am direktesten funktioniert die Übertragung über einen Reolink NVR, der per HDMI mit dem Fernseher verbunden wird.
Alternativ können Sie einen HDMI-Decoder, einen DLNA-Server oder eine kompatible Smart-Home-Lösung nutzen. Welche Methode sinnvoll ist, richtet sich vor allem danach, welche Kamera und welchen Fernseher Sie verwenden und ob Sie zusätzlich eine lokale Aufzeichnung benötigen.
4 Methoden, um eine Reolink-Überwachungskamera auf den Fernseher zu übertragen
1. Überwachungskamera über einen NVR direkt am Fernseher anschließen
Für ein Reolink-Kamerasystem mit kompatiblem NVR ist die direkte HDMI-Verbindung die einfachste und zuverlässigste Lösung. Der NVR empfängt die Kamerabilder, stellt sie lokal bereit und gibt die Live-Ansicht am Fernseher aus. Eine zusätzliche App auf dem TV-Gerät ist dafür nicht erforderlich.
- Verbinden Sie die kompatible Reolink-Kamera mit dem NVR. Bei einer PoE-Kamera erfolgt die Verbindung in der Regel über ein Ethernet-Kabel.
- Schließen Sie den NVR mit einem HDMI-Kabel an den Fernseher an.
- Verbinden Sie den NVR mit dem Stromnetz und schalten Sie ihn ein.
- Wählen Sie am Fernseher den passenden HDMI-Eingang. Anschließend erscheint die Oberfläche des NVR mit der Live-Ansicht.
Hinweis: Nicht jede Reolink-Kamera ist mit jedem NVR kompatibel. Prüfen Sie vor der Einrichtung die Kompatibilität Ihres Kameramodells und Ihres NVR. Für die reine lokale Anzeige über HDMI ist keine Internetverbindung erforderlich. Fernzugriff und bestimmte Smart-Funktionen benötigen jedoch eine Netzwerkverbindung.
Kompabilität und offizielle Anleitung zur TV-Übertragung prüfen

Durch diese Methode brauchen Sie gar keine Software auf das TV-Gerät herunterladen, keinen Router benutzen und es ist auch keine andere komplizierte Zusatzeinrichtung notwendig. Alles was Sie brauchen sind die IP-Kamera, einen NVR, ein TV-Gerät und einige Kabel, die schon im Überwachungskamera Set geliefert wurden.
2. IP-Kamera über einen HDMI-Decoder anzeigen
Ein HDMI-Decoder kann den Netzwerkstream einer IP-Kamera in ein Signal umwandeln, das der Fernseher über HDMI darstellen kann. Die Kamera wird dabei über das lokale Netzwerk mit dem Decoder verbunden, während der Decoder am HDMI-Eingang des Fernsehers angeschlossen ist.
Diese Variante eignet sich vor allem, wenn kein NVR eingesetzt werden soll. Vor dem Kauf müssen Sie prüfen, ob Decoder, Kamerastream und Videoformat zusammenpassen. Fehlt diese Kompatibilität, bleibt das Bild aus oder der Stream wird nicht korrekt wiedergegeben.
3. Einen DLNA-Server auf dem Computer einrichten
Ein DLNA-Server auf einem Computer kann den Kamerastream für einen DLNA-fähigen Fernseher bereitstellen. Der Computer übernimmt dabei die Vermittlung zwischen Kamera und TV-Gerät.
Für diese Lösung müssen der Fernseher DLNA unterstützen und die Kamera einen geeigneten Netzwerkstream bereitstellen. Auch das verwendete Videoformat spielt eine Rolle. Die Einrichtung ist deshalb technischer als die direkte Verbindung über einen NVR und der Computer muss während der Übertragung eingeschaltet bleiben.
4. Über eine kompatible Smart-Home- oder Streaming-Lösung übertragen
Wenn Sie keine direkte Kabelverbindung zwischen Kamera oder NVR und Fernseher wünschen, kann eine kompatible Smart-Home- oder Streaming-Lösung den Live-Stream auf dem TV-Gerät anzeigen. Dabei wird die Kamera zunächst in der jeweiligen Plattform eingerichtet und anschließend auf einem unterstützten Bildschirm aufgerufen.
Prüfen Sie vorab, ob Ihr Kameramodell, die verwendete Plattform und das TV-Gerät diese Funktion gemeinsam unterstützen. Diese Methode ist bequem für den gelegentlichen Live-Blick, ersetzt aber keine lokale NVR-Oberfläche für die dauerhafte Anzeige, Wiedergabe und Verwaltung mehrerer Kameras.
Welche Methode ist am einfachsten und empfehlenswertesten?
Für ein fest eingerichtetes Kamerasystem empfehlen wir die Verbindung über einen kompatiblen Reolink NVR. Sie benötigt nur wenige Schritte, zeigt die Kameras lokal am Fernseher an und verbindet Live-Ansicht, Wiedergabe und Verwaltung in einer Oberfläche.
1. Einfache Einrichtung
Der Fernseher dient bei dieser Lösung als Bildschirm für den NVR. Sie müssen keine zusätzliche TV-App installieren und keine Streaming-Software konfigurieren. Nach dem Anschluss wählen Sie lediglich den richtigen HDMI-Eingang.
Falls kein Bild erscheint, kontrollieren Sie zuerst den gewählten Eingang, die Stromversorgung, das HDMI-Kabel und die Ausgabeauflösung des NVR. Ein kompatibler Fernseher oder Monitor sollte mindestens eine Auflösung von 720p unterstützen.
2. Lokale Speicherung und kontinuierliche Aufzeichnung
Ein NVR zeigt die Kamerabilder auf dem Fernseher an und speichert Aufnahmen zentral. Bei einem dafür ausgelegten System können Sie kontinuierlich aufzeichnen und gespeicherte Sequenzen direkt über die NVR-Oberfläche wiedergeben.
Wie lange Aufnahmen verfügbar bleiben, hängt von der Festplattenkapazität, der Anzahl der Kameras, der Auflösung, der Bildrate und den Aufzeichnungseinstellungen ab. Eine pauschale Speicherdauer lässt sich daher nicht seriös nennen.
3. Lokale Anzeige ohne Internetverbindung
Die direkte Bildausgabe vom NVR zum Fernseher funktioniert lokal über HDMI. Für diese Anzeige ist kein Internetzugang nötig, sofern Kameras und NVR vor Ort korrekt verbunden und eingerichtet sind.
Die Kabelverbindung reduziert zugleich die Abhängigkeit von TV-Apps oder externen Streaming-Diensten. Ein Signalproblem ist trotzdem möglich, etwa durch ein defektes Kabel, einen falschen Eingang oder eine ungeeignete Ausgabeauflösung. Diese Punkte lassen sich in der Regel systematisch prüfen.
4. Zentrale Verwaltung mehrerer Kameras
Bei einem System mit mehreren Kameras bündelt der NVR Live-Ansichten, Aufzeichnungen und zentrale Einstellungen. Dadurch können Sie verschiedene Kamerabilder auf dem Fernseher aufrufen, ohne jede Kamera einzeln mit dem TV-Gerät verbinden zu müssen.
Geeignete Sicherheitssysteme für die Verbindung mit dem Fernseher
Wenn Sie die NVR-Verbindung nutzen möchten, sollte das System zu Ihrer gewünschten Verkabelung und zu den eingesetzten Kameras passen. Für eine planbare, lokale Installation ist ein PoE-System die klarste Lösung. Bei WLAN-Kameras muss die NVR-Kompatibilität modellbezogen geprüft werden.
1. PoE-Sicherheitssystem mit HDMI-Ausgabe
Das Reolink RLK8-800B4 kombiniert vier 4K-PoE-Kameras mit einem 8-Kanal-NVR und einer vorinstallierten 2-TB-Festplatte. Der NVR wird per HDMI mit dem Fernseher verbunden. Die Kameras erhalten Netzwerkverbindung und Strom über die PoE-Anschlüsse des NVR, wodurch die Installation übersichtlich bleibt.
4K 8-Kanal PoE Überwachungssystem
Vier 8MP Überwachungskameras; 8-Kanal NVR mit eingebauter 2TB Festplatte für 24/7 zuverlässige Aufzeichnung; Plug & Play; Mit oder ohne Internet.
2. WLAN-Kameras mit kompatiblem NVR
Auch ein System mit kompatiblen Reolink-WLAN-Kameras kann das Livebild über einen NVR auf dem Fernseher ausgeben. Die Kameras übertragen das Videosignal drahtlos im lokalen Netzwerk, der NVR bleibt jedoch per HDMI mit dem Fernseher verbunden.
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Hinweis: Drahtlos bezieht sich hier auf die Verbindung zwischen WLAN-Kamera und Netzwerk. Die Kamera benötigt weiterhin Strom, sofern sie nicht batteriebetrieben ist, und zwischen NVR und Fernseher ist weiterhin ein HDMI-Kabel erforderlich. Prüfen Sie außerdem für jedes Kameramodell die NVR-Kompatibilität.
Weitere Möglichkeiten für den Live-Stream
Alternativ können Sie den Live-Stream Ihrer Reolink-Kamera auf dem Smartphone oder Computer ansehen. Das eignet sich besonders für den schnellen Fernzugriff.
Reolink-Überwachungskamera mit dem Smartphone verbinden
Reolink-Überwachungskamera mit dem Computer verbinden
Fazit
Für eine feste TV-Anzeige mit mehreren Kameras und lokaler Aufzeichnung ist ein kompatibler Reolink NVR die klarste Lösung. Möchten Sie nur gelegentlich den Live-Stream einer einzelnen Kamera aufrufen, genügt eine kompatible Smart-Home- oder Streaming-Lösung. Prüfen Sie vorab stets die Kompatibilität der beteiligten Geräte.
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