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Was ist USB-Tethering? Vorteile, Einrichtung und wichtige Tipps im Überblick

Kwan3/23/2026
Was ist USB-Tethering

Auf einen Blick

USB-Tethering ausführlich erklärt

USB-Tethering ist eine Funktion, mit der Sie das mobile Internet Ihres Smartphones über ein USB-Kabel an ein anderes Gerät weitergeben. In der Praxis wird das Smartphone dadurch zur Internetquelle für einen Computer, ohne dass ein separates WLAN-Netz nötig ist.

Die Funktion ist besonders nützlich, wenn unterwegs kein WLAN vorhanden ist oder wenn eine direkte Kabelverbindung zuverlässiger ist. Viele Nutzer verwenden USB-Tethering auch dann, wenn sie eine einfache und schnelle Lösung für mobiles Internet am Laptop brauchen.

Wie funktioniert USB-Tethering technisch?

Beim USB-Tethering verbindet sich Ihr Smartphone mit dem Mobilfunknetz und leitet diese Verbindung über das USB-Kabel an den Computer weiter. Für den Computer erscheint das Smartphone dabei meist wie ein externer Netzwerkadapter oder Ethernet-Adapter.

Die Datenübertragung erfolgt nicht drahtlos, sondern direkt über das Kabel. Das sorgt häufig für eine stabilere Verbindung als bei einem klassischen WLAN-Hotspot und kann auch die Verbindungsqualität konstanter halten.

Gleichzeitig wird das Smartphone über die USB-Verbindung in vielen Fällen mit Strom versorgt. Das ist ein praktischer Vorteil, weil der Akku während der Nutzung weniger schnell entladen wird.

Vor- und Nachteile von USB-Tethering

USB-Tethering bietet eine einfache und oft sehr zuverlässige Möglichkeit, eine Internetverbindung zu teilen. Dennoch ist diese Methode nicht in jeder Situation die beste Wahl. Ein Blick auf die wichtigsten Vor- und Nachteile hilft Ihnen dabei, zu entscheiden, ob USB-Tethering für Ihre Anforderungen geeignet ist.'

Merkmal Vorteile Nachteile
Sicherheit In der Regel sicherer durch kabelgebundene Verbindung Erfordert eine physische Verbindung per USB-Kabel
Geschwindigkeit Oft stabile und konstante Verbindung Abhängig von der Mobilfunkqualität Ihres Smartphones
Akku Smartphone wird während der Nutzung gleichzeitig geladen Bei intensiver Nutzung kann der Akku dennoch stark beansprucht werden
Komfort Schnell eingerichtet, keine zusätzliche Software nötig Meist nur ein Gerät gleichzeitig verbindbar
Flexibilität Funktioniert ohne WLAN, ideal unterwegs Weniger flexibel als drahtlose Alternativen wie Hotspots

So richten Sie USB-Tethering ein

Die Einrichtung ist meist in wenigen Schritten erledigt. Je nach Betriebssystem unterscheiden sich die Menünamen leicht, das Grundprinzip ist jedoch gleich.

USB-Tethering unter Android einrichten

Verbinden Sie Ihr Smartphone per USB-Kabel mit Ihrem Laptop oder PC. Öffnen Sie anschließend die Einstellungen auf dem Android-Gerät.

Gehen Sie zu „Netzwerk & Internet“, „Verbindungen“ oder einem ähnlich benannten Menü. Öffnen Sie dort „Hotspot & Tethering“ oder „Tethering und mobiler Hotspot“ und aktivieren Sie die Option „USB-Tethering“.

In vielen Fällen erkennt der Computer die Verbindung automatisch und stellt direkt eine Internetverbindung her. Falls das nicht funktioniert, können zusätzliche Treiber oder eine Bestätigung am Computer erforderlich sein.

USB-Tethering unter iPhone einrichten

Verbinden Sie Ihr iPhone per USB-Kabel mit dem Computer. Öffnen Sie dann die Einstellungen und wechseln Sie zum Bereich „Persönlicher Hotspot“.

Aktivieren Sie die Option „Zugriff für andere erlauben“. Falls nötig, bestätigen Sie die Verbindung zusätzlich am Computer, zum Beispiel in den Netzwerkeinstellungen oder in iTunes.

Sobald die Verbindung erkannt wurde, nutzt der Computer die mobile Datenverbindung Ihres iPhones. Auch hier kann es in Einzelfällen nötig sein, Einstellungen zu bestätigen oder Softwarevoraussetzungen zu prüfen.

Welche Alternativen gibt es zu USB-Tethering?

USB-Tethering ist praktisch, aber nicht in jeder Situation die beste Lösung. Je nach Einsatzort und Anzahl der Geräte können andere Verbindungsarten sinnvoller sein.

WLAN-Hotspot als flexible Lösung

Beim WLAN-Hotspot stellt das Smartphone seine Internetverbindung als drahtloses Netzwerk bereit. Mehrere Geräte können gleichzeitig darauf zugreifen, was diese Methode besonders flexibel macht.

Der Vorteil liegt in der einfachen Nutzung ohne Kabel. Der Nachteil ist, dass die Verbindung in manchen Umgebungen weniger stabil sein kann als bei einer USB-Verbindung.

Bluetooth-Tethering für einfache Einzelverbindungen

Bluetooth-Tethering teilt die Internetverbindung über Bluetooth. Diese Methode ist in der Regel langsamer als USB-Tethering oder ein WLAN-Hotspot, kann aber weniger Energie verbrauchen.

Sie eignet sich vor allem für einzelne Geräte in unmittelbarer Nähe. Für datenintensive Nutzung ist Bluetooth-Tethering meist die weniger praktische Wahl.

Mobiler Hotspot als separates Gerät

Ein mobiler Hotspot ist ein eigenes tragbares Gerät mit eigener Internetverbindung. Diese Lösung ist sinnvoll, wenn Sie häufig unterwegs arbeiten oder mehrere Geräte regelmäßig online bringen möchten.

Der Vorteil liegt in der Unabhängigkeit vom Smartphone. Der Nachteil sind zusätzliche Kosten für Gerät und Datentarif.

Ist USB-Tethering sicher?

USB-Tethering gilt oft als sicherer als ein offener oder schlecht geschützter WLAN-Hotspot, weil die Datenübertragung über ein physisches Kabel läuft. Für unbefugte Dritte ist es dadurch deutlich schwieriger, den Datenverkehr abzufangen oder sich unbemerkt mit der Verbindung zu verbinden.

Trotzdem ist USB-Tethering nicht automatisch risikofrei. Sie sollten Ihr Smartphone nur mit vertrauenswürdigen Computern verbinden, weil über die USB-Schnittstelle theoretisch auch Schadsoftware übertragen werden kann.

Sinnvoll ist es außerdem, USB-Debugging nur bei Bedarf zu aktivieren und danach wieder zu deaktivieren. Ebenso wichtig sind regelmäßige Updates für Smartphone und Computer, damit bekannte Sicherheitslücken geschlossen bleiben.

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Für wen ist USB-Tethering besonders geeignet?

USB-Tethering eignet sich vor allem für Nutzer, die unterwegs kurzfristig eine stabile Internetverbindung für ihren Laptop oder PC brauchen. Es ist besonders praktisch in Situationen ohne zuverlässiges WLAN, etwa auf Reisen, im Zug oder bei temporären Netzproblemen.

Weniger geeignet ist diese Methode, wenn mehrere Geräte gleichzeitig online gehen sollen. In solchen Fällen ist ein WLAN-Hotspot meist die flexiblere Lösung.

Auch für sehr datenintensive Nutzung ist USB-Tethering nur bedingt ideal, wenn Ihr Mobilfunktarif begrenzt ist. Dann sollte der verfügbare Datenrahmen vorab geprüft werden.

Häufige Fragen zu USB-Tethering

Was macht USB Tethering?

USB Tethering teilt die mobile Internetverbindung Ihres Smartphones direkt mit einem Computer über ein USB Kabel. Das Smartphone arbeitet dabei wie ein Modem und leitet die Datenverbindung an Laptop oder PC weiter. Diese Methode ist oft stabiler als eine drahtlose Verbindung und lädt das Smartphone während der Nutzung in vielen Fällen gleichzeitig auf.

Was ist besser, USB Tethering oder ein Hotspot?

USB Tethering ist meist besser, wenn Sie eine stabile Verbindung für ein einzelnes Gerät brauchen. Ein Hotspot ist besser, wenn mehrere Geräte gleichzeitig online gehen sollen. Über USB ist die Verbindung oft konstanter und etwas sicherer, weil sie per Kabel läuft. Ein Hotspot ist dafür flexibler, weil kein Kabel nötig ist und Tablets oder weitere Geräte leicht verbunden werden können.

Was kann ich mit USB Tethering machen?

Mit USB Tethering können Sie Ihren Laptop oder PC über die mobile Datenverbindung Ihres Smartphones ins Internet bringen. Das ist besonders nützlich, wenn kein WLAN verfügbar ist, das vorhandene Netz instabil läuft oder Sie unterwegs kurzfristig online arbeiten müssen. Sie können damit zum Beispiel Webseiten öffnen, E Mails senden, Dokumente in der Cloud abrufen oder an Online Meetings teilnehmen. Für mehrere Geräte ist diese Lösung aber meist nicht gedacht.

Wie aktiviere ich USB Tethering?

USB Tethering aktivieren Sie, indem Sie Ihr Smartphone per USB Kabel mit dem Computer verbinden und die Funktion in den Einstellungen einschalten. Auf Android finden Sie die Option meist unter Netzwerk oder Verbindungen sowie Hotspot und Tethering. Auf dem iPhone läuft es in der Regel über den persönlichen Hotspot. Danach erkennt der Computer die Verbindung oft automatisch und nutzt das mobile Internet des Smartphones.

Fazit

USB-Tethering ist eine einfache und zuverlässige Möglichkeit, die mobile Internetverbindung eines Smartphones mit einem Computer zu teilen. Die Methode ist besonders nützlich, wenn kein stabiles WLAN verfügbar ist und eine direkte Kabelverbindung bevorzugt wird.

Ein klarer Vorteil ist die stabile Verbindung über USB, kombiniert mit der oft gleichzeitigen Stromversorgung des Smartphones. Gleichzeitig sollten Nutzer den mobilen Datenverbrauch im Blick behalten, weil ein Computer schnell größere Datenmengen verbrauchen kann.

Für den kurzfristigen Einsatz unterwegs ist USB-Tethering eine sehr praktische Lösung. Wer regelmäßig mehrere Geräte verbinden oder besonders flexibel bleiben möchte, sollte zusätzlich Alternativen wie einen WLAN-Hotspot prüfen.

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Eine Redakteurin von Reolink, schreibt Blogbeiträge zu Lifestyle- und Technikthemen, teilt clevere Alltagstipps und stellt smarte Gadgets vor. Gleichzeitig als eine Nutzerin der Reolink-Produkte schaut sie beim Schreiben gerne mit der Kamera regelmäßig nach, ob es ihrer Katze zu Hause gut geht.