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Überwachungskamera mit Daueraufzeichnung: Die 5 besten Modelle 2026

Nicola7/29/2026
Überwachungskamera mit Aufzeichnung: Alles was Sie wissen müssen

Überwachungskameras mit Daueraufzeichnung ermöglichen eine lückenlose Überwachung rund um die Uhr. Die kontinuierliche Videoaufzeichnung bringt jedoch einige Herausforderungen mit sich. Sie benötigt viel Speicherplatz, kann das WLAN belasten und ist bei manchen Anbietern nur mit einem kostenpflichtigen Cloud-Abo verfügbar.

Eine zuverlässige Überwachung sollte weder dauerhaft hohe monatliche Kosten verursachen noch das Heimnetzwerk ausbremsen. In diesem Ratgeber erklären wir die Grundlagen der 24/7-Aufzeichnung, stellen fünf geeignete Reolink Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche vor und zeigen fünf Möglichkeiten, Überwachungsvideos kontinuierlich, lokal und ohne verpflichtendes Abo zu speichern.

Gibt es Überwachungskameras mit 24-Stunden-Aufzeichnung?

Ja, Überwachungskameras können 24 Stunden am Tag aufzeichnen. Ob die Videos tatsächlich ohne Unterbrechung gespeichert werden, hängt vor allem von der Stromversorgung und der gewählten Speicherlösung ab.

Herkömmliche akkubetriebene Kameras zeichnen meistens nur bei erkannten Bewegungen auf, um den Akku zu schonen. PoE-Kameras und netzbetriebene WLAN-Kameras verfügen über eine dauerhafte Stromversorgung und eignen sich deshalb besonders gut für die 24/7-Überwachung.

In Verbindung mit lokaler Speicherung und effizienter H.265-Videokomprimierung können solche Systeme auch hochauflösende 4K-Videos zuverlässig bei Tag und Nacht aufzeichnen. Ein monatliches Cloud-Abo ist dafür nicht zwingend erforderlich.

Welche Arten von Überwachungskameras eignen sich für Daueraufnahmen?

Eine Überwachungskamera mit Daueraufzeichnung benötigt kontinuierlich Energie und muss große Datenmengen zuverlässig an das Speichermedium übertragen. Stromversorgung und Verbindungsart entscheiden daher darüber, wie stabil die 24/7-Aufnahme funktioniert.

Grundsätzlich eignen sich drei Kameratypen für kontinuierliche Aufnahmen.

1. Kabelgebundene PoE-Kameras

PoE-Kameras übertragen Strom und Daten über ein einziges Netzwerkkabel. Dadurch bieten sie eine besonders stabile Verbindung und eignen sich sehr gut für unterbrechungsfreie Aufnahmen rund um die Uhr.

Das Ethernet-Kabel verbindet die Kamera direkt mit einem Netzwerkvideorekorder oder PoE-Switch. Störungen durch ein schwaches WLAN und regelmäßige Ladepausen entfallen.

Besonders geeignet für: Einfamilienhäuser, große Grundstücke und Systeme mit mehreren Kameras, bei denen Aufzeichnungslücken vermieden werden sollen.

2. Netzbetriebene WLAN-Kameras

Netzbetriebene WLAN-Kameras werden über ein Stromkabel dauerhaft mit Energie versorgt. Die Übertragung der Videoaufnahmen erfolgt über das heimische WLAN.

Durch die kontinuierliche Stromversorgung können diese Kameras rund um die Uhr aufzeichnen. Abhängig vom Modell lassen sich die Videos auf einer microSD-Karte, einem NVR oder einer anderen lokalen Speicherlösung sichern.

Besonders geeignet für: Innenräume, Wohnungen und Außenbereiche, in denen sich keine Netzwerkkabel verlegen lassen und ein stabiles WLAN-Signal vorhanden ist.

3. Kabelgebundene Video-Türklingeln

Kabelgebundene Video-Türklingeln ersetzen die klassische Klingeltaste an der Haustür. Sie werden über vorhandene Niederspannungsleitungen oder ein separates Netzteil mit Strom versorgt.

Die dauerhafte Energieversorgung ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Eingangsbereichs, ohne dass regelmäßig ein Akku geladen werden muss.

Besonders geeignet für: Haustüren, Eingangsbereiche und Paketablagen sowie für Nutzer, die einen großen Sichtbereich und lokale Speicherung ohne verpflichtendes Monatsabo wünschen.

Die 5 besten Überwachungskameras mit Daueraufzeichnung

Für eine zuverlässige 24/7-Überwachung sollte die Hardware für eine dauerhafte Stromversorgung und das kontinuierliche Schreiben großer Datenmengen ausgelegt sein. Die folgenden fünf Reolink Modelle eignen sich für unterschiedliche Installationsbedingungen.

Die Reolink Duo 3 PoE ist eine PoE-Kamera mit zwei Objektiven und einer Auflösung von 16 MP. Die Bilder beider Objektive werden zu einer 180°-Panoramaansicht zusammengefügt. Dadurch lassen sich breite Außenbereiche mit weniger toten Winkeln überwachen.

Die hochauflösenden Videos können lokal auf einer microSD-Karte mit bis zu 512 GB gespeichert werden. Für diese lokale Aufzeichnung fallen keine monatlichen Cloud-Gebühren an.

Über die Reolink App oder den Reolink Client können Sie eine kontinuierliche, bewegungsausgelöste oder zeitgesteuerte Aufzeichnung einstellen. Die PoE-Verbindung reduziert das Risiko von Unterbrechungen durch WLAN-Störungen oder einen leeren Akku.

Wichtige Merkmale:

  • 16 MP UHD-Auflösung
  • Zwei Objektive
  • 180°-Panorama
  • Bewegungsspur
  • PoE-Stromversorgung
  • Farbige und Schwarz-Weiß-Nachtsicht
  • microSD-Karten bis 512 GB
  • Kontinuierliche 24/7-Aufzeichnung
Reolink Duo 3 PoE

Bahnbrechende 16MP Dual-Objektiv PoE-Kamera

16MP UHD, Dual-Objektiv, Bewegungsspur, 180° weiter Betrachtungswinkel, PoE, Farb-Nachtsicht.

Das Reolink RLK8-800B4 ist ein vollständiges PoE-Überwachungssystem mit vier 4K-Kameras und einem 8-Kanal-NVR. Die kabelgebundene Verbindung ermöglicht eine stabile Datenübertragung und die zentrale Speicherung aller Kameraaufnahmen.

Der NVR verfügt über eine vorinstallierte Festplatte mit 2 TB. Damit kann das System die Videos von vier Kameras gleichzeitig rund um die Uhr speichern. Der Speicher lässt sich abhängig von der verwendeten Konfiguration erweitern.

Strom und Daten werden über Ethernet-Kabel übertragen. Das WLAN wird deshalb nicht durch die kontinuierliche Übertragung mehrerer 4K-Videostreams belastet.

Wichtige Merkmale:

  • Vier 4K-PoE-Kameras
  • 8-Kanal-NVR
  • Vorinstallierte 2-TB-Festplatte
  • 24/7-Aufzeichnung
  • Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung
  • Plug-and-Play-Installation
  • Lokale Speicherung ohne verpflichtendes Abo
Reolink RLK8-800B4

4K 8-Kanal PoE Sicherheitssystem

4 Stück 4K Ultra HD Überwachungskameras; 2TB HDD 8-Kanal NVR für 24/7 Aufzeichnung; Personen-/Fahrzeugerkennung; Plug & Play.

Die Reolink Duo 3 WiFi kombiniert zwei Objektive, eine Auflösung von 16 MP und ein 180°-Sichtfeld mit einer flexiblen WLAN-Verbindung.

Die Kamera wird an eine Steckdose angeschlossen und besitzt dadurch genügend Energie für kontinuierliche Aufnahmen. Die Videoübertragung erfolgt über WLAN. Ein langes Netzwerkkabel zwischen Kamera und Rekorder ist daher nicht erforderlich.

Über die Reolink App oder den Client lässt sich die Kamera auf kontinuierliche, bewegungsausgelöste oder zeitgesteuerte Aufzeichnung einstellen. Videos können auf einer microSD-Karte mit bis zu 512 GB oder einem kompatiblen Reolink NVR gespeichert werden.

Wichtige Merkmale:

  • 16 MP UHD-Auflösung
  • Zwei Objektive
  • 180°-Panorama
  • Bewegungsspur
  • Netzbetrieb
  • WLAN-Verbindung
  • Farbige Nachtsicht
  • 24/7-Aufzeichnung und lokale Speicherung
Reolink Duo 3 WiFi

Bahnbrechende 16-MP-Dual-Objektiv-WiFi-Kamera

16 MP UHD, Dual-Objektiv, Bewegungsverfolgung, 180° Weitwinkel, WLAN-Stecker, Farb-Nachtsicht.

Die Reolink Video Doorbell WiFi bietet eine 2K+-Auflösung mit 5 MP und einen diagonalen Blickwinkel von 180°. Damit kann sie einen großen Teil des Eingangsbereichs erfassen.

Die Türklingel wird mit einer vorhandenen Niederspannungsleitung oder einem geeigneten Netzteil verbunden. Durch die konstante Stromversorgung kann sie den Eingangsbereich rund um die Uhr aufzeichnen.

Videos lassen sich lokal auf einer microSD-Karte, einem Reolink Home Hub oder einem kompatiblen NVR speichern. Die Personenerkennung hilft dabei, relevante Besucher auf der Wiedergabezeitleiste schneller zu finden.

Eine weitere hilfreiche Funktion ist die Voraufzeichnung von sechs Sekunden. Die Türklingel speichert dadurch auch die Sekunden vor einer erkannten Bewegung oder dem Drücken der Klingeltaste.

Wichtige Merkmale:

  • 2K+-Auflösung mit 5 MP
  • Diagonaler Blickwinkel von 180°
  • Dualband-WLAN mit 2,4 und 5 GHz
  • Personenerkennung
  • Zwei-Wege-Audio
  • Sechs Sekunden Voraufzeichnung
  • Lokale Speicherung
  • 24/7-Aufzeichnung ohne verpflichtendes Abo
Reolink Video Doorbell (WiFi)

Smarte 5MP Video-Türklingel mit Chime

5MP Super HD Tag & Nacht, Personenerkennung, 2,4/5 GHz Dualband-WLAN, 180° diagonaler Betrachtungswinkel, Zwei-Wege-Audio, Reichhaltigere Benachrichtigun.

Die Reolink Altas ist eine akkubetriebene WLAN-Kamera, die eine kontinuierliche Aufzeichnung ermöglicht. Sie eignet sich für Standorte, an denen weder ein Stromkabel noch ein Ethernet-Kabel verlegt werden kann.

Herkömmliche Akkukameras beschränken sich meistens auf bewegungsausgelöste Aufnahmen, da eine permanente Aufzeichnung sehr viel Energie verbraucht. Die Reolink Altas verfügt dagegen über einen 20.000-mAh-Akku.

Abhängig von der gewählten Bildrate, den Einstellungen und den Umgebungsbedingungen kann sie mit einer vollständigen Akkuladung bis zu 8 Tage kontinuierlich aufzeichnen. Im Voraufzeichnungsmodus sind laut Produktangaben bis zu 14 Tage möglich. Ein kompatibles Solarpanel kann die Betriebsdauer verlängern.

Wichtige Merkmale:

  • 2K-Auflösung mit 4 MP
  • 20.000-mAh-Akku
  • Kontinuierliche Aufzeichnung
  • Voraufzeichnung
  • ColorX-Farbnachtsicht
  • Dualband-Wi-Fi 6
  • microSD-Karten bis 512 GB
  • IP66-Wetterbeständigkeit
Reolink Altas

2K-Voraufzeichnung Bullet-Kamera mit langlebigem Akku

2K 10s Voraufzeichnung ; ColorX-Nachtsicht; 20.000mAh Akku; Dual-band Wi-Fi 6.

Wie wählt man die beste Überwachungskamera mit Daueraufzeichnung aus?

Bei einer kontinuierlichen Aufnahme werden Stromversorgung, Speicher und Netzwerk deutlich stärker beansprucht als bei einer reinen Bewegungsaufzeichnung. Die folgenden vier Kriterien sind deshalb besonders wichtig.

1. Stromversorgung

Die Stromquelle bestimmt, wie zuverlässig eine Kamera rund um die Uhr aufnehmen kann.

PoE oder Netzstrom: PoE-Kameras und netzbetriebene WLAN-Kameras sind die klassische Lösung für eine 24/7-Aufzeichnung. Sie erhalten dauerhaft Energie und können große Videomengen ohne regelmäßige Ladepausen verarbeiten.

Akku und Solarstrom: Wenn keine Kabel verlegt werden können, muss die Kamera ausdrücklich für kontinuierliche Aufnahmen ausgelegt sein. Ein großer Akku und ein kompatibles Solarpanel können die Betriebsdauer verlängern. Eine gewöhnliche Akkukamera ist für eine dauerhafte Aufnahme meistens ungeeignet.

2. Videokomprimierung mit H.265 oder H.264

Hochauflösende Daueraufnahmen erzeugen große Dateien. Der verwendete Videocodec beeinflusst daher, wie viele Stunden oder Tage auf dem Speichermedium gesichert werden können.

H.264: Dieser ältere Standard benötigt bei vergleichbarer Bildqualität mehr Speicherplatz und kann das Netzwerk stärker belasten.

H.265: H.265 komprimiert hochauflösende Videos effizienter. Dadurch können mehr Aufnahmen auf derselben Festplatte oder microSD-Karte gespeichert werden, ohne dass die Bildqualität deutlich reduziert werden muss.

Bei mehreren 2K- oder 4K-Kameras ist H.265 besonders vorteilhaft.

3. Lokale Speichermöglichkeiten

Wer monatliche Cloud-Kosten vermeiden und die Kontrolle über die eigenen Aufnahmen behalten möchte, benötigt eine geeignete lokale Speicherlösung.

microSD-Karte: Sie eignet sich hauptsächlich für einzelne Kameras. Für eine Daueraufzeichnung sollten Sie eine Karte mit hoher Kapazität und hoher Schreibfestigkeit verwenden. Prüfen Sie außerdem, welche maximale Kartengröße die Kamera unterstützt.

NVR: Ein Netzwerkvideorekorder ist für Systeme mit mehreren Kameras geeignet. Die Videostreams werden zentral auf einer Festplatte gespeichert und können über eine gemeinsame Benutzeroberfläche abgerufen werden.

Für kontinuierliche Aufnahmen sollten Sie außerdem die zyklische Aufzeichnung aktivieren. Sobald der Speicher voll ist, werden die ältesten Dateien automatisch überschrieben.

4. Intelligente Erkennung und klassische Bewegungssensoren

Bei einer 24/7-Aufzeichnung entstehen täglich viele Stunden Videomaterial. Eine intelligente Erkennung erleichtert das Auffinden wichtiger Ereignisse.

Einfache Bewegungssensoren können auch auf Regen, Tiere, Wärmeveränderungen oder bewegte Äste reagieren. Kameras mit lokaler intelligenter Erkennung können beispielsweise Personen, Fahrzeuge und Pakete unterscheiden.

Die Kamera zeichnet weiterhin kontinuierlich auf. Erkannte Ereignisse werden jedoch auf der Zeitleiste markiert, sodass Sie schneller zu relevanten Szenen springen können.

Entscheidungstabelle für die kontinuierliche Überwachung

Kameratyp Geeigneter Einsatzbereich Geeignet für
PoE-System, zum Beispiel RLK8-800B4 oder Duo 3 PoE Garage, Grundstücksgrenze, Garten und Einfahrt mit möglichst stabiler Verbindung Eigenheimbesitzer, Unternehmen und Nutzer, die Netzwerkkabel verlegen können
Netzbetriebene WLAN-Kamera, zum Beispiel Duo 3 WiFi Große Einfahrten, Terrassen und Außenbereiche mit Steckdose, aber ohne Ethernet-Kabel Nutzer, die eine flexible Installation und hochauflösende Panoramaaufnahmen wünschen
Kabelgebundene Video-Türklingel Kontinuierliche Überwachung von Haustür, Paketablage und Eingangsbereich Hausbesitzer mit vorhandener Klingelleitung oder geeigneter Stromversorgung
Akku- oder Solarkamera mit Daueraufzeichnung, zum Beispiel Reolink Altas Gartentore, Mietobjekte und Standorte ohne Strom- oder Netzwerkkabel Mieter und Nutzer, die keine Leitungen verlegen können

Tipps für die Auswahl des passenden Systems

  1. Prüfen Sie zuerst die vorhandene Infrastruktur. Ist bereits eine Niederspannungsleitung für die Türklingel vorhanden, lässt sich eine kabelgebundene Video-Türklingel relativ einfach installieren. Können Ethernet-Kabel über den Keller, Dachboden oder vorhandene Leerrohre verlegt werden, bietet ein PoE-System eine besonders stabile Verbindung.

  2. Analysieren Sie die WLAN-Umgebung. Hochauflösende Daueraufnahmen verursachen viel Datenverkehr. Bei einem stark ausgelasteten Heimnetzwerk kann ein PoE-System das WLAN entlasten. WLAN-Kameras sollten über eine stabile Verbindung und möglichst Dualband-WLAN oder Wi-Fi 6 verfügen.

  3. Prüfen Sie den Videocodec. H.265 reduziert den Speicherbedarf kontinuierlicher Aufnahmen erheblich. Das ist vor allem bei 2K-, 4K- und Mehrkamerasystemen wichtig.

Wie richtet man eine 24/7-Aufzeichnung ein?

Eine Überwachungskamera kann ihre Aufnahmen auf einem NVR oder DVR, einer microSD-Karte, einem Computer, einem FTP-Server oder in der Cloud speichern. Die passende Methode hängt von der Anzahl der Kameras, der gewünschten Aufbewahrungsdauer und dem vorhandenen Budget ab.

1. Aufzeichnung auf einem NVR oder DVR

Ein NVR beziehungsweise DVR ist eine besonders zuverlässige Lösung für eine 24/7-Aufzeichnung ohne verpflichtendes Cloud-Abo.

Viele Rekorder besitzen bereits eine interne Festplatte mit 1 TB, 2 TB, 3 TB oder mehr. Abhängig vom Modell lässt sich der Speicher durch eine größere interne oder zusätzliche externe Festplatte erweitern.

Bei einem direkt mit dem NVR verbundenen PoE-System laufen die Kamerastreams über das lokale, kabelgebundene Netzwerk. Das WLAN wird dadurch nicht mit der permanenten Videoübertragung belastet. Eine Internetverbindung ist vor allem für den Fernzugriff über die App oder den Client erforderlich.

So richten Sie die Daueraufzeichnung auf einem NVR ein:

  1. Verbinden Sie die Kameras mit dem NVR.
  2. Stellen Sie sicher, dass Kameras und NVR mit Strom versorgt werden.
  3. Schließen Sie den NVR an einen Monitor oder Fernseher an.
  4. Öffnen Sie die Aufzeichnungseinstellungen.
  5. Wählen Sie die gewünschte Kamera aus.
  6. Aktivieren Sie die kontinuierliche 24/7-Aufzeichnung oder erstellen Sie einen Zeitplan.
  7. Speichern Sie die Einstellungen.

Alternativ können Sie eine Bewegungsaufzeichnung aktivieren. In diesem Modus werden Videos nur gespeichert, wenn die Kamera eine Bewegung oder ein relevantes Objekt erkennt.

2. Aufzeichnung auf einer microSD-Karte

Viele IP-Kameras besitzen einen Steckplatz für eine microSD-Karte. Für die Daueraufzeichnung sollte das Modell ausreichend große Speicherkarten unterstützen.

Karten mit geringer Kapazität eignen sich eher für kurze Bewegungsclips. Für kontinuierliche Aufnahmen empfehlen sich größere High-Endurance-Karten, die für häufige Schreibvorgänge entwickelt wurden.

So zeichnen Sie auf einer microSD-Karte auf:

  1. Prüfen Sie, ob die Kamera microSD-Karten und kontinuierliche Aufnahmen unterstützt.
  2. Setzen Sie eine kompatible Speicherkarte ein.
  3. Verbinden Sie die Kamera mit dem Netzwerk.
  4. Öffnen Sie die Reolink App oder den Reolink Client.
  5. Rufen Sie die Aufzeichnungs- und Speichereinstellungen auf.
  6. Formatieren Sie die Speicherkarte bei Bedarf.
  7. Aktivieren Sie die kontinuierliche oder zeitgesteuerte Aufzeichnung.
  8. Speichern Sie den Aufzeichnungsplan.

Auch bei einer unterbrochenen Internetverbindung können viele Kameras weiterhin lokal auf die microSD-Karte aufzeichnen. Die genaue Funktion hängt vom Kameramodell und der Konfiguration ab.

3. Aufzeichnung auf einem Laptop oder Computer

Eine kostengünstige Möglichkeit besteht darin, die Kameraaufnahmen auf der Festplatte eines Computers zu speichern. Bei Bedarf kann auch ein externes Laufwerk verwendet werden.

Der Computer und die Aufzeichnungssoftware müssen während der gesamten Aufnahmedauer eingeschaltet bleiben. Sobald der Computer heruntergefahren oder die Software geschlossen wird, endet die Aufnahme.

So speichern Sie Kameraaufnahmen auf einem Computer:

  1. Verbinden Sie die Kamera mit dem Netzwerk.
  2. Installieren und öffnen Sie den Reolink Client auf einem Computer im selben Netzwerk.
  3. Fügen Sie die Kamera zum Client hinzu.
  4. Öffnen Sie die Aufzeichnungseinstellungen.
  5. Wählen Sie die kontinuierliche oder zeitgesteuerte Aufzeichnung.
  6. Legen Sie den gewünschten Speicherpfad fest.
  7. Lassen Sie den Computer und den Client während der Aufnahme eingeschaltet.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie im Reolink Blog unter Überwachungskamera an PC oder Mac anschließen.

4. Aufzeichnung auf einem FTP-Server

Ein FTP-Server ermöglicht die Speicherung der Kameraaufnahmen an einem anderen Standort im Netzwerk. Vor der Einrichtung sollten Sie prüfen, ob die Kamera FTP-Übertragungen unterstützt.

So richten Sie eine FTP-Aufzeichnung ein:

  1. Verbinden Sie die Kamera mit dem Netzwerk.
  2. Öffnen Sie die Kamera über die App oder den Client.
  3. Rufen Sie die FTP-Einstellungen auf.
  4. Geben Sie Serveradresse, Port, Benutzername und Passwort ein.
  5. Legen Sie den Speicherpfad auf dem FTP-Server fest.
  6. Wählen Sie den gewünschten Upload- oder Aufzeichnungszeitplan.
  7. Testen Sie die Verbindung und speichern Sie die Einstellungen.

Nach der Einrichtung können Sie den Computer schließen. Der FTP-Server muss während der Übertragung jedoch dauerhaft erreichbar bleiben.

5. Aufzeichnung in der Cloud

Die Cloud-Speicherung ermöglicht den Zugriff auf Aufnahmen über das Internet. Verfügbarkeit, unterstützte Funktionen und Kosten unterscheiden sich je nach Kameramodell, Land und Anbieter.

Kostenloser Cloud-Speicher ist meistens begrenzt. Für die großen Datenmengen einer kontinuierlichen Aufzeichnung kann ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich sein. Prüfen Sie deshalb vorab, ob der jeweilige Cloud-Dienst überhaupt eine 24/7-Aufzeichnung unterstützt.

Allgemeine Schritte zur Cloud-Aufzeichnung:

  1. Prüfen Sie, ob die Kamera mit einem Cloud-Dienst kompatibel ist.
  2. Erstellen Sie ein Benutzerkonto.
  3. Wählen Sie einen passenden Tarif.
  4. Verbinden Sie die Kamera mit dem Cloud-Konto.
  5. Konfigurieren Sie Aufnahmedauer und Speicheroptionen.
  6. Prüfen Sie regelmäßig den verfügbaren Speicherplatz.

Eine lokale microSD-Karte oder ein NVR ist für Daueraufnahmen häufig günstiger und reduziert die Abhängigkeit von einer stabilen Internetverbindung.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich meine Überwachungskamera ständig aufzeichnen lassen?

Stellen Sie zunächst sicher, dass die Kamera eine kontinuierliche Aufzeichnung unterstützt und dauerhaft mit Strom versorgt wird. Richten Sie anschließend eine kompatible Speicherlösung wie eine microSD-Karte oder einen NVR ein. Öffnen Sie den Aufzeichnungsplan in der App, im Client oder am Rekorder und aktivieren Sie die 24/7-Aufzeichnung für alle gewünschten Wochentage und Uhrzeiten.

Welche Überwachungskameras zeichnen rund um die Uhr ohne Abo auf?

Für eine 24/7-Aufzeichnung ohne verpflichtendes Cloud-Abo eignen sich PoE-Systeme, netzbetriebene WLAN-Kameras und ausgewählte Akkukameras mit kontinuierlichem Aufnahmemodus. Voraussetzung ist eine lokale Speicherlösung wie eine microSD-Karte, ein NVR oder ein kompatibler Home Hub.

Können Überwachungskameras 24 Stunden am Tag aufnehmen?

Ja, kompatible Überwachungskameras können rund um die Uhr aufnehmen. Dafür benötigen sie eine konstante oder ausreichend leistungsfähige Stromversorgung und genügend Speicherplatz. PoE- und netzbetriebene WLAN-Kameras bieten dabei die größte Zuverlässigkeit. Bei Akkukameras hängt die mögliche Aufnahmedauer stärker von den Einstellungen und Umgebungsbedingungen ab.

Fazit

Eine Überwachungskamera mit Daueraufzeichnung ermöglicht eine lückenlose Überwachung von Wohnhäusern, Grundstücken und gewerblichen Bereichen. Für einen zuverlässigen Betrieb müssen Stromversorgung, Netzwerk und Speicherlösung auf die entstehende Datenmenge abgestimmt sein.

PoE-Kameras und NVR-Systeme bieten eine besonders stabile Grundlage für permanente Aufnahmen. Netzbetriebene WLAN-Kameras lassen sich flexibler installieren, benötigen jedoch eine zuverlässige WLAN-Verbindung. Die Reolink Altas ermöglicht zeitlich begrenzte Daueraufnahmen auch an Orten ohne Stromanschluss.

Mit einer microSD-Karte, einem NVR oder einem FTP-Server können Sie die Aufnahmen lokal verwalten und eine kontinuierliche Überwachung ohne verpflichtendes monatliches Cloud-Abo einrichten.

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Nicola ist Bloggerin von Reolink. Sie liebt einfaches und komfortableres Leben und sie teilt immer die Ideen für smartes und sicheres Zuhause. Außerdem reist sie gerne mit der Familie und kann sich ein Leben ohne Musik und Filme nicht vorstellen.