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Reolink RLC-823A im Test: Funktionen, Leistung und Praxistest

Kwan12/26/2025
Reolink RLC-823A im Test

Die RLC-823A Reihe verbindet PTZ-Flexibilität mit echter 4K-Schärfe bei kabelgebundener Videoüberwachung. In diesem Bericht gehen wir Schritt für Schritt durch Hardware, Software und den Alltagseinsatz der beiden Kameras. Außerdem vergleichen wir die normale 5X-Version mit der 16X-Variante, damit Sie ohne Rätselraten das passende Modell auswählen.

Zuerst der Kontext. Viele Haushalte und kleinere Unternehmen möchten heute große Flächen abdecken, schnelle Warnmeldungen erhalten und tagsüber wie nachts ein sauberes Bild sehen. Reolink deckt diesen Bedarf mit zwei sehr ähnlichen Kameras ab, die denselben Namen tragen, sich aber bei Zoom und Tracking-Tempo unterscheiden. Wenn Sie die Grundlagen kennen, wirken die Testergebnisse später deutlich nachvollziehbarer.

Überblick über die RLC-823A

Die Standard RLC-823A arbeitet mit einem 8-Megapixel-Sensor und liefert echtes 4K-Video. Sie schwenkt horizontal um 360°, neigt vertikal bis 90° und bietet einen optischen Zoom bis 5×. Integrierte Spotlights schalten sich bei Bewegung ein, wodurch die Szene auch nach Einbruch der Dunkelheit farbig bleibt. Dank Mikrofon und Lautsprecher ist Gegensprechen möglich. Zusätzlich sortiert die Kamera per KI direkt auf dem Gerät Personen, Fahrzeuge und Haustiere und erstellt getrennte Alarmarten.

Die Reolink RLC-823A wurde eingestellt. Als Alternativen kommen RLC-823S1 oder RLC-823S2 infrage.

Reolink RLC-823A

Smarte PTZ PoE Kamera mit Spotlights

4K 8MP Ultra HD, Personen-/Fahrzeugerkennung, 5X Optischer Zoom, Auto Tracking, 360° Pan & 90° Tilt, Zwei-Wege-Audio, Max. 60m IR-Nachtsicht, Live-Ansicht.

Überblick über die RLC-823A 16X

Die RLC-823A 16X nutzt dasselbe Gehäuse und die 4K-Grundoptik, erhöht den optischen Zoom jedoch auf starke 16×. Die Motoren bewegen sich schneller und Auto-Tracking bleibt besser am Motiv, wenn es sich durch das Bild bewegt. Mit dieser zusätzlichen Reichweite kann diese PTZ-Überwachungskamera höher oder weiter weg montiert werden, und trotzdem sind Details auf Kennzeichen oder Gesichtern eher erkennbar.

Reolink RLC-823A 16X

Smarte 4K-PTZ-PoE-Kamera mit 16X-Zoom

4K 8MP Ultra HD; Personen- und Fahrzeugerkennung; 16X optischer Zoom; Schwenken und Neigen; Zwei-Wege-Audio; 260 ft IR-Nachtsicht; Sofortalarm; Live-Ansicht; Power over Ethernet

Installation und Einrichtung

Ein guter Start hängt von einer klaren Einrichtung ab. Ich habe beide Kameras mit der kostenlosen Reolink-App eingerichtet und nur ein Ethernet-Kabel verwendet, das über PoE gleichzeitig Daten und Strom liefert. Der Ablauf war bei beiden Modellen praktisch identisch, daher müssen Einsteiger nicht zwei unterschiedliche Prozesse lernen.

RLC-823A

Öffnen Sie die App, tippen Sie auf das Pluszeichen und scannen Sie den QR-Code am Kamerasockel. Bei wenig Licht lässt sich die Taschenlampe am Smartphone in der App aktivieren. Falls der Scan nicht klappt, geben Sie die 16-stellige UID manuell ein. Danach legen Sie ein sicheres Passwort fest, vergeben einen Namen für den Standort und warten kurz, bis die Einrichtung abgeschlossen ist. Direkt im Anschluss erscheint das Livebild, und das Objektiv fährt in die Startposition.

RLC-823A 16X

Bei der 16X-Version läuft alles genauso: hinzufügen, scannen, bei Bedarf Licht einschalten, UID als Notlösung, Passwort setzen, Namen wählen und fertig. Ein zusätzlicher Hinweis betrifft die Montage: Durch den stärkeren Zoom fallen Vibrationen schneller auf, deshalb sollte die Halterung wirklich fest sitzen. Ist alles stabil befestigt, sehen Sie das Bild in der App sofort, ohne Umwege.

Praxistest und reale Leistung

Diagramme aus dem Labor zeigen selten, wie gut eine Kamera mit Wind, Autoscheinwerfern und viel Bewegung im Hof umgeht. Wir haben beide Geräte am selben Mast befestigt, PoE über denselben Switch eingespeist und einen Monat lang mit demselben Smartphone beobachtet. Hier sind die wichtigsten Punkte aus dem Alltagstest.

Auflösung

Beide Kameras zeichnen mit 3840 × 2160 bei 25 fps auf. Schon bei Standardzoom wirken Kanten an Ziegeln und Logos auf Autos klar. Beim 5×-Modell blieb das Bild auch am Anschlag scharf, nachts kam jedoch leichtes Rauschen dazu. Die 16×-Variante hielt Schrift in etwa 12 m Entfernung noch deutlich lesbarer, was die 5×-Version in dieser Distanz nicht erreichen konnte.

Nachtsicht

Sobald nach Sonnenuntergang Bewegung erkannt wird, gehen die Spotlights an. Damit erhalten Sie farbige Aufnahmen bis ungefähr 12 m beim 5×-Modell und etwas weiter beim 16×-Modell, weil das Sichtfeld enger ist. Wenn Sie lieber unauffällig bleiben möchten, können Sie die Beleuchtung ausschalten. Dann übernehmen die Infrarot-LEDs und liefern ein klares, graues Bild mit solider Belichtung.

Abdeckung

Im Weitwinkel decken beide Kameras ungefähr 105° horizontal ab. Durch das Schwenken verschwinden tote Zonen praktisch komplett. Die Neigung reicht von fast senkrecht nach unten bis zur Horizontlinie, daher funktionieren Montagen an Wand oder Dachüberstand gleichermaßen. Beim 16×-Zoom wird der Bildwinkel deutlich enger, was entfernte Bereiche besser heranholt, und trotzdem bleibt das Schwenken angenehm flüssig.

Auto-Tracking

Beim 5×-Modell folgt die Kamera Bewegungen, sobald Sie die Tracking-Funktion aktivieren. Sie kehrt anschließend eher gemächlich zur Ausgangsposition zurück, was ruhige Videos ergibt. Die 16×-Variante reagiert spürbar schneller und bleibt an einer Person, solange genug Kontrast vorhanden ist. In unserem Test liefen wir über die Einfahrt, und die Kamera hielt uns im Bild, bis wir außerhalb der Sichtlinie waren.

Smarte Funktionen

Die Unterscheidung zwischen Person, Fahrzeug und Tier reduziert Fehlalarme deutlich. In unserem Garten bewegen sich Bäume im Wind, diese wurden zuverlässig ignoriert, während echte Objekte sofort eine Meldung auslösten. Sie können außerdem Zeitpläne für die Erkennung festlegen und für jede Kategorie eigene Push-Töne einstellen. So wusste ich häufig schon am Ton, was passiert ist, ohne die App sofort öffnen zu müssen.

Die App zeigt Livebilder als Raster, bietet Wiedergabe über eine Zeitleiste und erlaubt Pinch-to-Zoom auch im Livebild. Die PTZ-Steuerung liegt unten: per kurzem Wisch oder über vier Pfeiltasten bewegen Sie die Kamera. Aufnahmen lassen sich auf eine microSD-Karte oder auf ein Reolink NVR speichern und mit einem Tipp als normales MP4 exportieren.

RLC-823A vs. RLC-823A 16X: Wo liegen die Unterschiede?

Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die Punkte, die die beiden Modelle wirklich trennen. Diese kurze Übersicht zeigt die wichtigsten Abwägungen.

  • Optischer Zoom: 5× beim Basismodell ist ideal für kleinere Höfe. 16× beim stärkeren Modell reicht bis zu Balkonen auf der anderen Straßenseite und zeigt kleine Details klarer.
  • Motorgeschwindigkeit: Die 16×-Mechanik schwenkt und neigt deutlich schneller und kann auch einem rennenden Haustier besser folgen. Das 5×-Modell wirkt ruhiger, aber langsamer.
  • Tracking-Verhalten: Beide bieten Auto-Tracking, doch die 16×-Version hält das Motiv bei größeren Bewegungen zuverlässiger im Bild, weil Motoren und Blickwinkel besser zusammenspielen.
  • Preis: Die 16×-Variante kostet ungefähr ein Drittel mehr, was vor allem am aufwendigeren Objektiv liegt.
  • Belastung bei der Montage: Mehr Glas bedeutet mehr Gewicht. Für die 16×-Halterung ist ein sehr fester Untergrund wie Ziegel oder Metall sinnvoll, während die 5×-Version auch an stabilem Holz eher unkritisch ist.
  • Ausleuchtung durch Spotlight: Beim 5×-Modell ist der Lichtkegel breiter und erhellt den Bereich nah an der Kamera besser. Beim 16×-Modell bleibt das Licht enger und wirkt direkt nach vorn intensiver.

RLC-823A vs. RLC-823A 16X: Vor- und Nachteile

Da viele Funktionen identisch sind, hilft eine klare Liste mit Stärken und Schwächen. Hier sehen Sie die wichtigsten Pluspunkte und Grenzen beider Kameras.

RLC-823A: Vorteile

  • Günstigerer Einstieg als die 16×-Version
  • Breiteres Spotlight für Farbe im Nahbereich bei Nacht
  • Geringeres Gewicht, daher einfacher am Dachüberstand zu montieren
  • 5×-Zoom wirkt selbst bei Wind am Mast meist stabil

RLC-823A: Nachteile

  • Langsameres Tracking kann schnelle Bewegungen eher verpassen
  • Bei wenig Licht wirkt das Bild am maximalen Zoom manchmal weicher

RLC-823A 16X: Vorteile

  • 16×-Zoom bringt entfernte Details deutlich näher
  • Schnelle Motoren reagieren zügig auf Bewegung
  • Enger Bildausschnitt erhöht die Lichtintensität auf dem Zielbereich
  • PoE bleibt identisch, obwohl die Optik stärker ist

RLC-823A 16X: Nachteile

  • Höherer Preis
  • Mehr Gewicht verlangt eine robuste Befestigung
  • Bei weitem Zoom kann der Randbereich dunkler bleiben

Fazit: Welche RLC-823A passt zu Ihnen?

Zur normalen RLC-823A greifen Sie am besten, wenn Hof, Eingangsbereich oder Ladenfront etwa innerhalb von 9 bis 12 m liegen und Sie nachts eine breite, farbige Ausleuchtung bei begrenztem Budget möchten. Die RLC-823A 16X ist die bessere Wahl, wenn Sie weit entfernte Details erkennen wollen, schnelle Bewegungen verfolgen müssen oder eine Montage in größerer Höhe planen, zum Beispiel an einer Wand im zweiten Stock. App, Alarmtypen und 4K-Basis sind bei beiden gleich, daher hängt die Entscheidung vor allem von Zoomreichweite und der Stabilität der Montage ab. Unabhängig vom Modell sorgt PoE zusammen mit der übersichtlichen Software für einen angenehmen Alltagseinsatz.

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Eine Redakteurin von Reolink, schreibt Blogbeiträge zu Lifestyle- und Technikthemen, teilt clevere Alltagstipps und stellt smarte Gadgets vor. Gleichzeitig als eine Nutzerin der Reolink-Produkte schaut sie beim Schreiben gerne mit der Kamera regelmäßig nach, ob es ihrer Katze zu Hause gut geht.