Reolink OMVI 3i WiFi im Test: Ist eine Überwachungskamera mit drei Objektiven sinnvoll?

Große Einfahrten, Innenhöfe und weitläufige Grundstücke lassen sich mit einer einzelnen Überwachungskamera oft nur teilweise erfassen. Ein breites Sichtfeld zeigt zwar viel von der Umgebung, liefert jedoch nicht immer die benötigte Detailansicht. Eine PTZ-Kamera kann beweglichen Objekten folgen, währenddessen fehlt unter Umständen der dauerhafte Überblick über den gesamten Bereich.
Die Reolink OMVI 3i WiFi verbindet deshalb eine 180°-Panoramakamera mit einer separaten Schwenk-Neige-Kamera. Drei Objektive liefern gleichzeitig einen festen Überblick und eine bewegliche Detailansicht. Wir zeigen, wie dieses Kamerakonzept funktioniert, für welche Einsatzorte es geeignet ist und worin sich die OMVI 3i WiFi von der TrackMix WiFi unterscheidet.
- Reolink OMVI 3i WiFi im Überblick
- Die wichtigsten Funktionen der Reolink OMVI 3i WiFi
- Installation und Einrichtung der Reolink OMVI 3i WiFi
- Geeignete Einsatzbereiche
- Vorteile und Nachteile der Reolink OMVI 3i WiFi
- Reolink OMVI 3i WiFi im Praxistest
- Reolink OMVI 3i WiFi und TrackMix WiFi im Vergleich
- Fazit: Lohnt sich die Reolink OMVI 3i WiFi?
- FAQs
Reolink OMVI 3i WiFi im Überblick
Die Reolink OMVI 3i WiFi ist eine netzbetriebene WLAN-Überwachungskamera für den Innen- und Außenbereich. Ihr Gehäuse besteht aus zwei Kameramodulen.
Im oberen Modul befinden sich zwei nebeneinander angeordnete Objektive. Ihre Aufnahmen werden zu einem horizontalen 180°-Panoramabild zusammengesetzt. Das untere Modul besitzt ein separates 4K-Objektiv und kann horizontal geschwenkt sowie vertikal geneigt werden. Dadurch lässt sich ein erkanntes Objekt gezielt verfolgen, ohne den festen Panoramablick aufzugeben.
Beide Ansichten werden gleichzeitig angezeigt. Sie sehen beispielsweise die gesamte Einfahrt im Panoramabild, während die untere Kamera einer Person oder einem Fahrzeug folgt.
Technische Daten der Reolink OMVI 3i WiFi
10MP + 8MP Pan-Tilt-Kamera mit drei Objektiven und 360°-Abdeckung
- 10MP-Dualobjektiv mit 180°-Sichtfeld und 4K-Kamera für vollständige 360°-Abdeckung
- Dualband Wi-Fi 6 und lokale Speicherung
Die wichtigsten Funktionen der Reolink OMVI 3i WiFi
Drei Objektive für zwei gleichzeitige Ansichten
Die beiden oberen Objektive erfassen jeweils einen Teil der Umgebung. Die Aufnahmen werden zu einem zusammenhängenden 180°-Panorama verbunden. Dadurch bleibt ein großer Bereich dauerhaft sichtbar, ohne dass die Kamera erst in die entsprechende Richtung geschwenkt werden muss.
Das untere Objektiv übernimmt eine andere Aufgabe. Es richtet sich auf ausgewählte Bereiche oder erkannte Objekte aus und liefert eine separate 4K-Ansicht. Panorama und Detailaufnahme stehen gleichzeitig zur Verfügung.
Diese Aufteilung ist besonders bei breiten Grundstücken sinnvoll. An einer Gebäudeecke kann das Panoramabild zum Beispiel die Einfahrt und einen Teil des Vorgartens erfassen. Die bewegliche Kamera verfolgt währenddessen eine Person, die sich in Richtung Hauseingang bewegt.
10-MP-Panorama und 4K-Detailansicht
Die beiden oberen 5-MP-Objektive erzeugen gemeinsam ein Panoramabild mit 5120 × 1920 Pixeln. Die breite Bilddarstellung eignet sich vor allem dazu, Bewegungen innerhalb einer größeren Szene einzuordnen.
Die untere Kamera zeichnet mit 3840 × 2160 Pixeln auf. Diese 4K-Auflösung stellt das verfolgte Objekt in einer separaten Ansicht dar. Wie viele Details tatsächlich erkennbar sind, hängt auch von Entfernung, Beleuchtung, Kameraposition und Bewegungsgeschwindigkeit ab.
SyncTrack mit Auto-Framing
SyncTrack verbindet die Objekterkennung der Panoramakamera mit der beweglichen unteren Kamera. Erkennt das obere Kameramodul eine Person, ein Fahrzeug oder ein Tier, kann das untere Modul das Objekt anvisieren und dessen Bewegung verfolgen.
Verlässt das Objekt den festen 180°-Panoramabereich, kann die untere Kamera die Verfolgung innerhalb ihres Schwenkbereichs fortsetzen. Das Panoramabild bleibt währenddessen unverändert.
Auto-Framing passt den Bildausschnitt automatisch an. Das erfasste Objekt wird möglichst in der Bildmitte gehalten und per Digitalzoom größer dargestellt. So lässt sich eine Bewegung leichter verfolgen, ohne die PT-Kamera fortlaufend manuell steuern zu müssen.
Pinpoint zur schnellen Bereichsauswahl
Mit Pinpoint können Sie direkt im Panoramabild auf eine Position tippen. Die untere Kamera schwenkt daraufhin in die ausgewählte Richtung und zeigt den Bereich in ihrer separaten Ansicht.
Das ist beispielsweise hilfreich, wenn Sie im Überblicksbild eine Bewegung an einem Gartentor bemerken. Statt die Schwenk- und Neigesteuerung manuell zu bedienen, wählen Sie die betreffende Stelle unmittelbar im Bild aus.
Bis zu 64 voreingestellte Überwachungspunkte
Für regelmäßig kontrollierte Bereiche lassen sich bis zu 64 Positionen speichern. Eine solche Voreinstellung kann beispielsweise auf das Gartentor, den Hauseingang, eine Garage oder einen Stellplatz ausgerichtet werden.
Nach einer automatischen Verfolgung oder dem Aufrufen einer gespeicherten Position kann die Kamera zur festgelegten Ausgangsposition zurückkehren. Dadurch bleibt der bevorzugte Überwachungsbereich nach einer Bewegung weiterhin im Blick.
Automatische Patrouille
Für die untere Kamera kann eine Patrouillenroute mit bis zu vier gespeicherten Positionen eingerichtet werden. Das Objektiv fährt die festgelegten Bereiche nacheinander an.
Eine Patrouille eignet sich für Orte, an denen mehrere getrennte Zonen regelmäßig überprüft werden sollen. Dazu gehören etwa eine Einfahrt, ein Nebeneingang und ein angrenzender Parkplatz. Der feste Panoramablick bleibt parallel verfügbar.
Lokale KI-Erkennung und Perimeterschutz
Die Objekterkennung wird lokal auf der Kamera verarbeitet. Sie kann zwischen Personen, Fahrzeugen und Tieren unterscheiden. Dadurch lassen sich Benachrichtigungen gezielter auf relevante Ereignisse begrenzen.
Der Perimeterschutz erweitert die klassische Bewegungserkennung um definierte Regeln. Sie können virtuelle Linien und Überwachungszonen festlegen. Abhängig von der Konfiguration kann die Kamera melden, wenn ein Objekt eine Linie überschreitet, einen bestimmten Bereich betritt oder sich dort längere Zeit aufhält.
Für ein Grundstück lässt sich beispielsweise eine virtuelle Linie entlang der Einfahrt einrichten. Bewegungen auf einer öffentlichen Straße außerhalb des überwachten Bereichs müssen dann nicht zwangsläufig dieselbe Meldung auslösen wie ein Fahrzeug, das auf das Grundstück fährt.
Lokale KI-Videosuche
Mit der lokalen KI-Videosuche können gespeicherte Aufnahmen anhand einer Texteingabe durchsucht werden. Suchbeschreibungen wie „Person mit blauem Oberteil“ oder „rotes Fahrzeug“ helfen dabei, relevante Szenen schneller zu finden.
Die Funktion erspart das vollständige Durchsehen langer Aufzeichnungszeiträume. Die tatsächlichen Suchergebnisse hängen von der Bildqualität, der Sichtbarkeit des Objekts und der verwendeten Beschreibung ab.
Installation und Einrichtung der Reolink OMVI 3i WiFi
Die Kamera eignet sich für Wand-, Decken- und Eckmontage. Bei der Wahl des Standorts sollte das obere Kameramodul möglichst frei auf den wichtigsten Bereich ausgerichtet sein. Mauervorsprünge, Regenrinnen und andere Hindernisse können Teile des Panoramas verdecken oder nachts Reflexionen verursachen.
Die OMVI 3i WiFi überträgt ihre Daten per WLAN, benötigt jedoch eine permanente Stromversorgung über das mitgelieferte Netzteil. Am vorgesehenen Montageort müssen deshalb sowohl eine zuverlässige WLAN-Verbindung als auch ein geeigneter Stromanschluss vorhanden sein.
1. Geeigneten Montageort auswählen
Wählen Sie zunächst den Bereich aus, der dauerhaft im 180°-Panorama erscheinen soll. Für eine Einfahrt bietet sich beispielsweise eine mittige Position an der Fassade an. Soll die Kamera zwei Gebäudeseiten abdecken, kann eine Eckmontage zweckmäßiger sein.
Die beste Montagehöhe ist ungefähr 2,4 bis 3,4 Metern. Entscheidend ist, dass Personen und Fahrzeuge nicht nur von oben erfasst werden. Eine zu hohe oder stark geneigte Montage kann die Erkennbarkeit wichtiger Merkmale beeinträchtigen.
Prüfen Sie vor dem Bohren außerdem die WLAN-Signalstärke am vorgesehenen Standort. Dicke Außenwände, Metallflächen und eine große Entfernung zum Router können die Verbindung beeinträchtigen.
2. Halterung befestigen
Positionieren Sie die Montageschablone an der Wand oder Decke und markieren Sie die Bohrlöcher. Verwenden Sie Befestigungsmaterial, das zum jeweiligen Untergrund passt.
Befestigen Sie anschließend die Halterung und setzen Sie die Kamera ein. Bei einer Deckenmontage sollte genügend Abstand zu Kanten und hervorstehenden Bauteilen bleiben, damit weder das Panoramabild noch der Schwenkbereich blockiert werden.
3. Stromversorgung herstellen
Verbinden Sie das Netzteil mit der Kamera und einer geeigneten Steckdose. Kabelverbindungen und Netzanschlüsse im Außenbereich müssen vor Feuchtigkeit geschützt sein.
Schalten Sie die Kamera anschließend ein und warten Sie, bis sie für die Ersteinrichtung bereit ist.
4. Kamera in der Reolink App hinzufügen
Öffnen Sie die Reolink App und scannen Sie den QR-Code an der Kamera. Folgen Sie den Anweisungen, um das Gerät mit Ihrem 2,4-GHz- oder 5-GHz-WLAN zu verbinden.
Während der Einrichtung vergeben Sie einen Gerätenamen und ein sicheres Passwort. Ein eindeutiger Name wie „Einfahrt“ oder „Innenhof“ erleichtert die spätere Verwaltung, besonders wenn mehrere Reolink Kameras verwendet werden.
5. Speicherung und Erkennung konfigurieren
Für die lokale Aufzeichnung können Sie eine microSD-Karte mit bis zu 512 GB einsetzen. Alternativ lässt sich die Kamera je nach Systemkonfiguration mit einem kompatiblen Reolink NVR oder einem FTP/NAS-Speicher verbinden.
Richten Sie danach Erkennungszonen, Objektarten und Benachrichtigungen ein. Kontrollieren Sie im Livebild auch die Ausgangsposition der unteren Kamera sowie die gewünschten Preset-Punkte. Eine kurze Testbewegung durch den überwachten Bereich zeigt, ob SyncTrack und Auto-Framing wie vorgesehen reagieren.
Geeignete Einsatzbereiche
Einfahrt und Vorgarten
Das feste Panorama kann die gesamte Grundstücksbreite abbilden, während die untere Kamera ein einfahrendes Fahrzeug oder eine Person bis zum Hauseingang verfolgt. Diese Kombination ist besonders nützlich, wenn Einfahrt und Haustür nicht in derselben Blickrichtung liegen.
Garten und Innenhof
In einem weitläufigen Garten liefert die obere Kamera den Überblick über die Fläche. Das schwenkbare Objektiv kann Bewegungen von Personen oder Tieren separat verfolgen. Bei der Einrichtung sollten öffentliche Bereiche und Nachbargrundstücke aus dem Aufnahmebereich ausgeschlossen oder entsprechend maskiert werden.
Parkplatz
Auf einem privaten Parkplatz hilft das breite Panoramabild dabei, mehrere Stellplätze gleichzeitig zu überwachen. Die untere Kamera kann sich auf ein erkanntes Fahrzeug ausrichten und dessen Bewegung innerhalb des Schwenkbereichs verfolgen.
Gewerblich genutzte Außenflächen
Auch für private Gewerbeflächen, Lagerzufahrten oder Betriebshöfe kann das Kamerakonzept geeignet sein. Vor dem Einsatz müssen die geltenden Datenschutz-, Arbeits- und Mitbestimmungsanforderungen geprüft werden. Die Kamera sollte ausschließlich rechtmäßig überwachte Bereiche erfassen.
Vorteile und Nachteile der Reolink OMVI 3i WiFi
Vorteile
- Das 180°-Panorama und die bewegliche 4K-Kamera liefern gleichzeitig eine Übersichts- und eine Detailansicht.
- Die getrennten Kameramodule können zwei unterschiedliche Bereiche parallel erfassen.
- SyncTrack verbindet die intelligente Erkennung mit automatischer Verfolgung und Auto-Framing.
- Pinpoint erleichtert das schnelle Ausrichten der unteren Kamera.
- Perimeterschutz und einstellbare Erkennungszonen ermöglichen gezieltere Benachrichtigungen.
- Aufnahmen können lokal gespeichert werden, ohne dass für die grundlegenden Kamerafunktionen ein monatliches Abonnement erforderlich ist.
- Dualband Wi-Fi 6 ermöglicht die Verbindung über 2,4 oder 5 GHz.
- Das IP66-Gehäuse ist für den Außeneinsatz ausgelegt.
Nachteile
- Das Kameragehäuse fällt durch die drei Objektive größer aus als bei vielen klassischen WLAN-Kameras.
- Trotz WLAN-Verbindung benötigt die Kamera ein Stromkabel und eine Steckdose in erreichbarer Nähe.
- Die untere Kamera verwendet einen Digitalzoom. Für starke Vergrößerungen bietet ein optisches Zoomobjektiv mehr Reserven.
- Die vielen Erkennungs-, Tracking- und Ansichtsoptionen erfordern eine sorgfältige Ersteinrichtung.
Reolink OMVI 3i WiFi im Praxistest
Bildqualität und Abdeckung
Im Test zeigte sich der größte Vorteil des Kamerakonzepts bei der gleichzeitigen Überwachung breiter und seitlich versetzter Bereiche. Das 10-MP-Panorama bewahrt den Überblick über die gesamte Szene. Parallel richtet sich die untere 4K-Kamera auf ein erkanntes Objekt aus.
Die Kombination kann beispielsweise eine Einfahrt im oberen Bild dauerhaft darstellen, während die untere Kamera einen Weg oder eine zweite Gebäudeseite kontrolliert. Die drei Objektive erweitern damit vor allem die räumliche Abdeckung. Für die Detailerkennbarkeit bleiben Abstand, Lichtverhältnisse und Kamerawinkel entscheidend.
Farb- und Infrarot-Nachtsicht
Bei Dunkelheit stehen zwei Betriebsarten zur Verfügung. Die Infrarot-Nachtsicht liefert eine unauffällige Schwarz-Weiß-Darstellung. Für farbige Nachtaufnahmen aktiviert die Kamera ihre integrierten Spotlights.
Im Test waren mit eingeschaltetem Licht Farben und Objekte auch ohne vorhandene Umgebungsbeleuchtung erkennbar. Bewegungsaktivierte Spotlights können zugleich eine abschreckende Wirkung haben. Wo helles Licht Nachbarn, Passanten oder den Straßenverkehr stören könnte, ist der Infrarotmodus die zurückhaltendere Einstellung.
Lokale Speicherung ohne verpflichtendes Abonnement
Die OMVI 3i WiFi unterstützt eine microSD-Karte mit bis zu 512 GB sowie die Speicherung über einen kompatiblen Reolink NVR oder FTP/NAS. Die grundlegenden Funktionen der Kamera setzen kein monatliches Abonnement voraus.
Eine microSD-Karte ist für eine einzelne Kamera meist die unkomplizierteste Lösung. Bei mehreren Kameras oder längeren Aufzeichnungszeiten bietet ein NVR eine zentralere Verwaltung. Die tatsächlich verfügbare Aufzeichnungsdauer hängt unter anderem von Auflösung, Bildrate, Bitrate und gewähltem Aufnahmemodus ab.
Dualband Wi-Fi 6
Die Verbindung kann über 2,4 oder 5 GHz hergestellt werden. Das 2,4-GHz-Band bietet unter typischen Bedingungen eine größere Reichweite und durchdringt Hindernisse besser. Das 5-GHz-Band ermöglicht höhere Übertragungsraten, reagiert jedoch stärker auf Entfernung und Wände.
Wi-Fi 6 allein garantiert keine störungsfreie Übertragung. Am Montageort muss weiterhin ein ausreichend starkes und stabiles WLAN-Signal vorhanden sein.
Aktive Abschreckung mit Licht und Sirene
Bei einem erkannten Ereignis kann die Kamera Push-Benachrichtigungen senden. Zusätzlich lassen sich Spotlight und Sirene aktivieren.
Diese Funktionen sollten gezielt konfiguriert werden. Eine zu weit gefasste Erkennungszone kann unnötige Licht- oder Tonalarme auslösen. Besonders in dicht bebauten Wohngebieten empfiehlt es sich, Empfindlichkeit, Zeitplan und Überwachungszonen an die tatsächliche Umgebung anzupassen.
Reolink OMVI 3i WiFi und TrackMix WiFi im Vergleich
Die Reolink TrackMix WiFi verwendet zwei Objektive innerhalb eines schwenk- und neigbaren Kameramoduls. Ein Objektiv zeigt den Weitwinkel, das zweite liefert eine vergrößerte Ansicht mit 6-fachem Hybridzoom. Beide Ansichten richten sich auf dasselbe verfolgte Objekt.
Die OMVI 3i WiFi verfolgt ein anderes Konzept. Ihr oberes Doppelobjektiv bleibt auf das 180°-Panorama ausgerichtet. Die separate untere Kamera kann unabhängig davon geschwenkt und geneigt werden. Dadurch sehen Sie gleichzeitig einen festen Gesamtüberblick und eine bewegliche Detailansicht.
Unterschiede bei den technischen Daten
Die TrackMix WiFi ist vor allem auf die gleichzeitige Weitwinkel- und Zoomdarstellung eines verfolgten Objekts ausgelegt. Ihr Hybridzoom ist ein Vorteil, wenn eine deutlichere Vergrößerung im Vordergrund steht.
Die OMVI 3i WiFi passt besser zu Standorten, an denen der dauerhafte 180°-Überblick erhalten bleiben soll, während eine zweite Ansicht unabhängig davon Bewegungen verfolgt.
Unterschiede bei Installation und Nutzung
Für eine schmale Einfahrt oder einen einzelnen Weg bietet die TrackMix WiFi mit ihrem Hybridzoom häufig die passendere Ausrichtung. Bei einem breiten Grundstück, einer Gebäudeecke oder zwei getrennten Überwachungszonen spielt die OMVI 3i WiFi ihre zusätzliche Panoramaansicht besser aus.
Fazit: Lohnt sich die Reolink OMVI 3i WiFi?
Die Reolink OMVI 3i WiFi lohnt sich, wenn eine klassische PTZ-Kamera beim Schwenken zu viel vom restlichen Bereich aus dem Blick verliert. Ihr entscheidender Vorteil liegt in der gleichzeitigen Darstellung: Das 180°-Panorama bleibt bestehen, während die separate 4K-Kamera Bewegungen verfolgt oder gezielt auf einen ausgewählten Bereich ausgerichtet wird.
Für kleine, klar begrenzte Flächen wäre dieses Kamerasystem eher umfangreich. Dort genügt häufig eine kompaktere WLAN-Kamera. Bei breiten Einfahrten, großen Innenhöfen, privaten Parkflächen oder Gebäudeecken kann die OMVI 3i WiFi dagegen mehrere Blickrichtungen mit nur einem Montagepunkt abdecken.
Vor dem Kauf sollten Sie den verfügbaren Stromanschluss, die WLAN-Abdeckung und den Platz für das größere Gehäuse prüfen. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind und gleichzeitig Übersicht sowie Tracking benötigt werden, bietet die OMVI 3i WiFi einen deutlichen funktionalen Mehrwert.
FAQs
Wo sollte die Reolink OMVI 3i WiFi installiert werden?
Geeignete Standorte sind breite Einfahrten, Innenhöfe, Vorgärten, Gebäudeecken und private Parkflächen. Die empfohlene Höhe ist rund 2,4 bis 3,4 Metern. Der genaue Montagepunkt sollte ein möglichst freies 180°-Panorama ermöglichen und zugleich innerhalb der Reichweite einer Steckdose sowie eines stabilen WLAN-Signals liegen.
Für wen eignet sich die Reolink OMVI 3i WiFi?
Die Kamera eignet sich für Anwender, die einen großen Bereich dauerhaft überblicken und gleichzeitig Personen, Fahrzeuge oder Tiere in einer separaten Ansicht verfolgen möchten. Für einen einzelnen schmalen Überwachungsbereich ist ein System mit drei Objektiven meist nicht erforderlich.
Wie groß ist das Sichtfeld der OMVI 3i WiFi?
Das obere Kameramodul besitzt ein festes Sichtfeld von 180° horizontal und 65° vertikal. Die untere Kamera hat ein Sichtfeld von 55° horizontal und 30° vertikal. Durch ihre Schwenkbewegung kann sie eine 360°-Abdeckung erreichen. Dabei zeigt sie jeweils den Bereich, auf den sie aktuell ausgerichtet ist.
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