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Die gefährlichsten Länder der Welt 2026 – Ranking, Ursachen und Reisetipps

Kwan7/21/2026
Die gefährlichsten Länder der Welt

Reisen bedeutet für viele Menschen Freiheit, neue Eindrücke und Begegnungen mit anderen Kulturen. Einige Länder befinden sich jedoch in einer so schweren politischen oder militärischen Krise, dass touristische Reisen mit erheblichen Gefahren verbunden sind.

Zu den größten Risiken gehören bewaffnete Konflikte, Raketenangriffe, Terrorismus, Entführungen, Landminen und eine zusammengebrochene medizinische Versorgung. Dabei ist die Gefahr innerhalb eines Landes nicht überall gleich verteilt. Frontgebiete, Grenzregionen, militärische Einrichtungen und wichtige Verkehrswege sind häufig deutlich gefährlicher als andere Gebiete.

Dieser Artikel zeigt die zehn am wenigsten friedlichen Länder im Global Peace Index 2026. Sie erfahren:

  • warum die einzelnen Länder als besonders gefährlich gelten
  • welche Regionen besondere Risiken aufweisen
  • ob es innerhalb des Landes vergleichsweise ruhigere Gebiete gibt
  • welche Sicherheitsmaßnahmen bei unvermeidbaren Reisen wichtig sind

Hinweis: Der Global Peace Index ist kein klassischer touristischer Sicherheitsindex. Vor einer Reise sollten Sie deshalb immer zusätzlich die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts prüfen.

Top 10 der gefährlichsten Länder der Welt 2026

Platz Land Region GPI-Rang GPI-Wert
1 Russland Europa und Asien 163 3,367
2 Sudan Afrika 162 3,195
3 Demokratische Republik Kongo Afrika 161 3,189
4 Ukraine Europa 160 3,184
5 Israel Naher Osten 159 3,124
6 Südsudan Afrika 158 3,116
7 Afghanistan Asien 157 3,106
8 Jemen Naher Osten 156 3,081
9 Syrien Naher Osten 155 3,067
10 Mali Afrika 154 2,996

Die Tabelle bildet die zehn letzten Plätze des Global Peace Index 2026 in umgekehrter Reihenfolge ab. Russland ist damit das am wenigsten friedliche Land der untersuchten Staaten.

Warum sind diese Länder gefährlich?

1. Russland

Russland steht 2026 auf dem letzten Platz des Global Peace Index. Ausschlaggebend sind vor allem der Krieg gegen die Ukraine, die hohe Militarisierung, Angriffe im Landesinneren und die zunehmende politische Repression.

Besondere Risiken bestehen in den an die Ukraine grenzenden Regionen Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Rostow und Krasnodar. Auch auf der annektierten Halbinsel Krim sowie in der Nähe von Militärflugplätzen, Raffinerien, Munitionslagern und anderen strategischen Anlagen können Angriffe erfolgen.

Moskau und Sankt Petersburg liegen weit von der eigentlichen Front entfernt und besitzen eine besser funktionierende Infrastruktur. Sie dürfen deshalb jedoch nicht als gewöhnlich sichere Reiseziele betrachtet werden. Drohnenangriffe, Festnahmen, stark eingeschränkte konsularische Unterstützung und Probleme bei der Ausreise bleiben möglich. Größere Veranstaltungen, Bahnhöfe und politische Versammlungen sollten besonders vorsichtig bewertet werden.

2. Sudan

Im Sudan kämpfen die sudanesischen Streitkräfte und die paramilitärischen Rapid Support Forces seit April 2023 um die Kontrolle des Landes. Der Konflikt hat zu schweren Zerstörungen, Vertreibungen und einer dramatischen Versorgungskrise geführt.

Besonders gefährlich sind die Hauptstadtregion Khartum mit Khartum, Omdurman und Bahri sowie die Darfur-Region im Westen. Auch in Kordofan und entlang wichtiger Straßenverbindungen wechseln Frontverläufe und Kontrollpunkte häufig. Flughäfen, Brücken, Märkte und Versorgungseinrichtungen können zum Ziel von Angriffen werden.

Port Sudan am Roten Meer war zeitweise vergleichsweise besser erreichbar und diente als wichtiger logistischer Standort. Das bedeutet nicht, dass die Stadt ein sicheres Reiseziel ist. Auch dort können sich die militärische Lage und die Versorgung kurzfristig verschlechtern. Eine normale touristische Infrastruktur besteht derzeit praktisch nicht.

3. Demokratische Republik Kongo

Die Demokratische Republik Kongo ist nicht mit der westlich angrenzenden Republik Kongo zu verwechseln. Das größte Sicherheitsproblem konzentriert sich auf den Osten des Landes, wo bewaffnete Gruppen um Territorien, Rohstoffe und politische Kontrolle kämpfen.

Besonders riskant sind Nord-Kivu und Süd-Kivu mit Städten wie Goma, Bukavu und Beni. Auch in Ituri und rund um den Virunga-Nationalpark bestehen Gefahren durch Kämpfe, Entführungen, Überfälle und unvorhersehbare Straßensperren. Selbst bekannte Naturziele und Nationalparks können aufgrund der wechselnden Lage geschlossen oder nicht erreichbar sein.

Kinshasa und die westlichen Provinzen sind räumlich weit vom Hauptkonflikt im Osten entfernt. Dort stehen eher Gewaltkriminalität, Demonstrationen, Verkehrsunfälle und eine eingeschränkte medizinische Versorgung im Vordergrund. Sie sind somit nur im Vergleich zu den aktiven Konfliktgebieten ruhiger, nicht allgemein risikofrei.

4. Ukraine

In der Ukraine besteht durch den russischen Angriffskrieg landesweit die Gefahr von Raketen und Drohnenangriffen. Auch Städte weit entfernt von der Front können getroffen werden. Häufige Luftalarme, Stromausfälle und beschädigte Infrastruktur erschweren den Alltag zusätzlich.

Am gefährlichsten sind die Frontgebiete im Osten und Süden, insbesondere Teile der Regionen Donezk, Luhansk, Charkiw, Saporischschja und Cherson. In Grenzgebieten zu Russland sowie in besetzten Regionen kommen Artilleriebeschuss, Minen, Blindgänger und militärische Kontrollen hinzu.

Kyjiw, Lwiw und andere Städte im Westen verfügen über eine besser funktionierende zivile Infrastruktur und mehr Schutzräume. Cafés, Hotels und kulturelle Einrichtungen können dort geöffnet sein. Dieses sichtbare Alltagsleben darf jedoch nicht mit Sicherheit verwechselt werden. Luftangriffe sind auch dort möglich, weshalb Schutzräume und Luftalarmwarnungen jederzeit beachtet werden müssen.

5. Israel

Israels niedrige Position im GPI 2026 steht vor allem mit dem regionalen Konfliktgeschehen, Raketenangriffen, Terrorismus und der hohen Militarisierung in Verbindung. Die Sicherheitslage kann sich innerhalb weniger Stunden verändern.

Besonders kritisch sind Gebiete in unmittelbarer Nähe zum Gazastreifen, darunter Orte im westlichen Negev. Auch die nördlichen Grenzregionen zu Libanon und Syrien sowie die Golanhöhen weisen ein erhöhtes militärisches Risiko auf. In Jerusalem können rund um die Altstadt, den Tempelberg beziehungsweise Haram al-Scharif und bei politischen oder religiösen Veranstaltungen Spannungen entstehen.

Tel Aviv, Haifa und andere größere Städte verfügen über eine leistungsfähige Infrastruktur und ein dichtes Netz von Schutzräumen. In ruhigeren Phasen kann das öffentliche Leben dort weitgehend normal wirken. Raketenalarme, Demonstrationen und kurzfristige Einschränkungen bleiben dennoch möglich. Auch bei Reisen zwischen Städten müssen Sperrungen und regionale Warnungen berücksichtigt werden.

6. Südsudan

Der Südsudan leidet unter politischer Instabilität, bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen lokalen Gruppen, Viehdiebstahl und einer schweren humanitären Krise. Straßen sind häufig schlecht ausgebaut und während der Regenzeit teilweise unpassierbar.

Außerhalb der Hauptstadt Juba bestehen besonders auf Überlandstraßen erhebliche Risiken durch Überfälle, bewaffnete Kontrollpunkte und Entführungen. Betroffen sind unter anderem Teile von Jonglei, Upper Nile, Unity State und der Region Equatoria. Selbst Fahrten zu Hilfsprojekten erfordern eine genaue Sicherheitsplanung.

Juba besitzt mehr internationale Organisationen, Unterkünfte und medizinische Einrichtungen als andere Landesteile. Trotzdem sind auch dort bewaffnete Kriminalität, politische Spannungen und nächtliche Überfälle möglich. Zu Fuß zurückgelegte Wege und Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit gelten als besonders riskant.

7. Afghanistan

Afghanistan wird seit 2021 von den Taliban kontrolliert. Trotz eines Rückgangs mancher offenen Kampfhandlungen bleiben Terroranschläge, willkürliche Festnahmen, Entführungen und schwere Einschränkungen persönlicher Rechte zentrale Risiken.

In Kabul können Regierungsgebäude, Moscheen, Hotels und stark besuchte Orte zum Ziel von Anschlägen werden. In den östlichen Provinzen Nangarhar und Kunar besteht eine erhöhte Aktivität extremistischer Gruppen. Grenzübergänge zu Pakistan können kurzfristig geschlossen werden oder Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen sein.

Bamiyan und einige zentrale Regionen gelten im Vergleich zu Kabul oder den östlichen Grenzprovinzen gelegentlich als ruhiger. Eine belastbare Sicherheitsgarantie ergibt sich daraus nicht. Fehlende konsularische Hilfe, schlechte medizinische Versorgung und strenge Verhaltensvorschriften betreffen das gesamte Land. Frauen und Personen mit ausländischem Hintergrund sind besonderen Risiken ausgesetzt.

8. Jemen

Der Jemen ist seit Jahren von Krieg, politischer Teilung und einer massiven humanitären Krise geprägt. Verschiedene Landesteile werden von unterschiedlichen Konfliktparteien und bewaffneten Gruppen kontrolliert.

Besondere Gefahren bestehen in Sanaa, Aden, Marib, Saada und entlang der Westküste. Häfen, Flughäfen, militärische Einrichtungen und wichtige Straßen können angegriffen oder geschlossen werden. Hinzu kommen Entführungen, Minen und Schwierigkeiten bei der medizinischen Versorgung.

Die zum Jemen gehörende Insel Sokotra liegt weit vom Hauptkonflikt auf dem Festland entfernt und wird gelegentlich touristisch vermarktet. Sie ist geografisch und sicherheitspolitisch anders einzuordnen als Sanaa oder die Frontgebiete. Dennoch gehören eingeschränkte Flugverbindungen, fehlende konsularische Unterstützung und mögliche politische Spannungen zu den Risiken. Sokotra sollte deshalb nicht pauschal als sicheres Reiseziel dargestellt werden.

9. Syrien

In Syrien treffen regionale Machtinteressen, bewaffnete Gruppen, Terrorismus und schwere Kriegsschäden aufeinander. Kontrollgebiete und politische Verhältnisse können sich kurzfristig verändern.

Besonders gefährlich sind Teile von Idlib, Aleppo, Deir ez-Zor, Raqqa und der Grenzregion zur Türkei und zum Irak. Dort bestehen Risiken durch Kampfhandlungen, Luftangriffe, Terroranschläge, Entführungen und Minen. Auch bekannte historische Orte können durch beschädigte Straßen oder militärische Sperrgebiete schwer erreichbar sein.

In zentral kontrollierten Bereichen von Damaskus und in Teilen der Mittelmeerküste kann der Alltag ruhiger erscheinen. Sehenswürdigkeiten, Märkte und Restaurants sind teilweise geöffnet. Trotzdem bleiben willkürliche Festnahmen, Luftangriffe, Kontrollpunkte und eine mangelhafte Versorgung möglich. Ein ruhiges Stadtviertel bietet daher keine verlässliche Sicherheit.

10. Mali

Mali leidet unter terroristischer Gewalt, ethnischen Konflikten und einer schwachen staatlichen Kontrolle. Bewaffnete Gruppen sind vor allem im Norden und im Zentrum des Landes aktiv.

Besonders gefährlich sind die Regionen Gao, Kidal, Ménaka, Timbuktu und Mopti. Bekannte Orte wie die historische Altstadt von Timbuktu oder die Felslandschaft im Dogonland besitzen zwar eine große kulturelle Bedeutung, sind derzeit jedoch mit erheblichen Entführungs- und Anschlagsrisiken verbunden. Überlandfahrten können aufgrund von Sprengsätzen und bewaffneten Straßensperren lebensgefährlich sein.

Bamako liegt außerhalb der wichtigsten Kampfgebiete und verfügt über mehr Hotels, Behörden und internationale Einrichtungen. Dennoch kam es auch in der Hauptstadt zu Anschlägen und politischen Unruhen. Restaurants, Hotels und Orte, die häufig von Ausländern besucht werden, können ein besonderes Ziel darstellen.

Welche Ursachen haben die gefährlichsten Länder gemeinsam?

Die konkreten Konflikte unterscheiden sich, doch mehrere Risikofaktoren treten in fast allen Ländern der Rangliste auf.

Bewaffnete Konflikte

Kriege, Bürgerkriege und regionale Auseinandersetzungen gefährden nicht nur Menschen in unmittelbarer Nähe der Front. Raketen, Drohnen, Minen und Angriffe auf die Energieversorgung können auch weit entfernte Städte treffen.

Schwache staatliche Kontrolle

In einigen Regionen kontrolliert die Regierung nur Teile des Staatsgebiets. Bewaffnete Gruppen errichten eigene Kontrollpunkte, bestimmen Verkehrswege oder verhindern den Zugang zu medizinischer Hilfe.

Terrorismus und Entführungen

Ausländische Reisende, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Journalisten können gezielt ausgewählt werden. Besonders hoch ist das Entführungsrisiko auf abgelegenen Straßen, in Grenzregionen und in Gebieten mit geringer staatlicher Präsenz.

Zusammenbruch der Grundversorgung

Auch ohne direkte Kampfhandlungen können fehlendes Trinkwasser, Stromausfälle, Medikamentenmangel und geschlossene Flughäfen lebensbedrohlich werden. Eine Erkrankung oder ein Verkehrsunfall kann in solchen Ländern deutlich schwerere Folgen haben als in einem stabilen Reiseland.

Gibt es in gefährlichen Ländern auch sichere Regionen?

Einige Landesteile sind relativ ruhiger als aktive Front- oder Grenzgebiete. Das gilt beispielsweise für westukrainische Städte im Vergleich zur Front, Kinshasa im Vergleich zum Osten der Demokratischen Republik Kongo oder Bamako im Vergleich zu Nordmali.

„Relativ ruhiger“ bedeutet jedoch nicht „touristisch sicher“. Auch dort können Anschläge, Raketenangriffe, Unruhen, Festnahmen oder plötzliche Verkehrsunterbrechungen auftreten. Außerdem kann sich die Lage schneller ändern, als Reiseführer oder ältere Blogartikel aktualisiert werden können.

Für eine konkrete Reiseentscheidung sind deshalb die aktuellen Warnungen des Auswärtigen Amts, Informationen vor Ort und die Möglichkeit einer sicheren Ausreise entscheidender als allgemeine Länderlisten.

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Verhaltensempfehlungen für unvermeidbare Reisen

Von touristischen Reisen in aktive Konfliktgebiete ist grundsätzlich abzuraten. Wenn eine Reise aus beruflichen, familiären oder humanitären Gründen unvermeidbar ist, sind folgende Maßnahmen wichtig.

Reisehinweise unmittelbar vor der Abreise prüfen

Lesen Sie nicht nur die allgemeine Länderbeschreibung. Prüfen Sie auch regionale Warnungen, Grenzschließungen, Flugverbindungen und kurzfristige Änderungen am Tag der Abreise.

In die Krisenvorsorgeliste eintragen

Deutsche Staatsangehörige können sich in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND des Auswärtigen Amts eintragen. Dadurch kann die zuständige Auslandsvertretung im Krisenfall Kontakt aufnehmen und wichtige Informationen übermitteln.

Professionelle lokale Unterstützung organisieren

In Hochrisikogebieten reicht ein gewöhnlicher Reiseführer nicht aus. Erforderlich sind überprüfte lokale Sicherheitskontakte, eine abgestimmte Fahrtroute, alternative Unterkünfte und ein konkreter Evakuierungsplan.

Menschenansammlungen und strategische Orte meiden

Militäranlagen, Regierungsgebäude, Flughäfen, Energieanlagen, Demonstrationen und große religiöse Veranstaltungen besitzen häufig ein erhöhtes Angriffspotenzial.

Kommunikation mehrfach absichern

Mobilfunk und Internet können ausfallen. Neben einem geladenen Smartphone können eine Powerbank, Offlinekarten, ein Satellitenkommunikationsgerät und feste Kontaktzeiten sinnvoll sein.

Versicherungsschutz schriftlich bestätigen lassen

Viele normale Reiseversicherungen schließen Krieg, Terrorismus oder Reisen trotz offizieller Reisewarnung aus. Der Versicherungsschutz sollte deshalb vorab ausdrücklich und schriftlich geprüft werden.

Datenquellen und Grundlage der Rangliste

Die Rangliste basiert auf dem im Juni veröffentlichten Global Peace Index 2026 des Institute for Economics & Peace. Der Index untersucht 163 Staaten und Gebiete anhand von 23 qualitativen und quantitativen Indikatoren.

Die Bewertung umfasst drei Bereiche:

  • gesellschaftliche Sicherheit
  • laufende nationale und internationale Konflikte
  • Militarisierung

Berücksichtigt werden unter anderem Konflikttote, Terrorismus, politische Instabilität, Gewaltkriminalität, Vertreibung, Militärausgaben und die Beteiligung an bewaffneten Konflikten. Ein höherer GPI-Wert steht für ein geringeres Maß an Frieden.

Für die Einschätzung konkreter Reisegefahren wurden außerdem die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts berücksichtigt. Diese können sich kurzfristig ändern und sind für die Reiseplanung wichtiger als die reine Position im GPI.

Häufige Fragen

Welches ist 2026 das sicherste Land der Welt?

Island belegt im Global Peace Index 2026 erneut den ersten Platz. Ausschlaggebend sind unter anderem die geringe Gewaltkriminalität, die politische Stabilität, das hohe gesellschaftliche Vertrauen und die vergleichsweise niedrige Militarisierung. Auf den folgenden Plätzen liegen Neuseeland, die Schweiz, Slowenien und Irland.

Welches ist 2026 das gefährlichste Land der Welt?

Russland steht im Global Peace Index 2026 auf Platz 163 und gilt damit als das am wenigsten friedliche Land der Rangliste. Hauptgründe sind der Krieg gegen die Ukraine, die hohe Militarisierung und die Beteiligung an internationalen Konflikten. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede russische Stadt zu jeder Zeit gleich gefährlich ist.

Ist der Global Peace Index eine Reisewarnung?

Nein. Der Global Peace Index bewertet das allgemeine Friedensniveau eines Landes und ist keine individuelle Reiseempfehlung. Er berücksichtigt Konflikte, gesellschaftliche Sicherheit und Militarisierung. Für konkrete Reisen sind die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts, regionale Warnungen und die Lage am jeweiligen Zielort maßgeblich.

Kann man Hauptstädte in Konfliktländern gefahrlos besuchen?

Nein. Hauptstädte verfügen häufig über bessere Hotels, Krankenhäuser und Verkehrsverbindungen, können aber zugleich bevorzugte Ziele für Anschläge, Drohnenangriffe oder politische Proteste sein. Die Entfernung zur Front allein reicht deshalb nicht aus, um eine Stadt als sicher einzustufen.

Fazit

Die gefährlichsten Länder der Welt 2026 sind überwiegend von Krieg, Terrorismus, politischer Instabilität oder einer schweren humanitären Krise betroffen. Laut Global Peace Index stehen Russland, Sudan, die Demokratische Republik Kongo, die Ukraine und Israel am Ende der weltweiten Rangliste.

Die Risiken unterscheiden sich innerhalb der Länder deutlich. Frontlinien, Grenzregionen, strategische Infrastruktur und abgelegene Überlandstraßen sind meist besonders gefährlich. Größere Städte oder weiter entfernte Regionen können vergleichsweise ruhiger sein, bieten aber keine verlässliche Sicherheit.

Eine Rangliste kann daher nur eine erste Orientierung liefern. Vor jeder Reise sollten die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts geprüft werden. Bei einer bestehenden Reisewarnung ist von nicht notwendigen Reisen abzusehen.

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Eine Redakteurin von Reolink, schreibt Blogbeiträge zu Lifestyle- und Technikthemen, teilt clevere Alltagstipps und stellt smarte Gadgets vor. Gleichzeitig als eine Nutzerin der Reolink-Produkte schaut sie beim Schreiben gerne mit der Kamera regelmäßig nach, ob es ihrer Katze zu Hause gut geht.