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Argus 3 Ultra vs. Argus 3 Pro: Welche Alternative gibt es heute?

Monika8/12/2026
Argus 3 Ultra vs. Argus 3 Pro

Die Argus 3 Pro gehörte lange zu unseren kompakten, akkubetriebenen WLAN-Kameras. Inzwischen wird das Modell nicht mehr produziert. Wer heute nach Argus 3 Pro sucht, steht deshalb vor einer neuen Entscheidung: Welches aktuelle Modell übernimmt die Aufgaben, für die bisher eine Argus 3 Pro infrage kam?

Zwei Kameras stehen dabei im Mittelpunkt: Argus 3 Ultra und Argus Eco Ultra.

Beide zeichnen in 4K mit 8 MP auf. Beide erkennen Personen, Fahrzeuge und Tiere. Bei der Auswahl zählen deshalb vor allem der Installationsort, die Bauform und die Bedingungen rund um die Kamera.

Genau dort trennen sich ihre Wege.

Argus 3 Pro wird eingestellt

Die Argus 3 Pro zeichnet mit 5 MP und 2880 × 1620 Pixeln bei 15 fps auf. Für bestehende Nutzer bleibt sie weiterhin eine brauchbare Kamera, solange sie den eigenen Überwachungsbereich in der gewünschten Qualität abdeckt.

Ein funktionierendes Gerät muss deshalb nicht vorschnell ersetzt werden.

Bei einem Neukauf sieht die Lage anders aus. Die Produktion der Argus 3 Pro ist beendet, während mit der Argus 3 Ultra und der Argus Eco Ultra zwei aktuelle 4K-Modelle zur Verfügung stehen.

Die Argus 3 Ultra führt das kompakte Konzept der Argus-3-Reihe weiter. Die Argus Eco Ultra setzt stärker auf flexible Außenmontage, IP66-Wetterschutz und einen breiteren PIR-Erfassungswinkel.

Reolink Argus 3 Ultra

4K 8MP Standalone kabellose Akku WLAN Kamera

4K 8MP UHD, smarte Erkennung, 5/2,4GHz WLAN, Akku-/Solarbetrieb, Farbnachtsicht, Alarme ohne Abos, kompaktes Design, einfache Installation.

Reolink Argus Eco Ultra

4K Standalone Batterie-/Solarbetriebene Kamera

4K 8MP; Intelligente Erkennung; 5/2.4GHz Dualband-WLAN; Batterie-/Solarbetrieb; Farb-Nachtsicht; Einfache & flexible Installation.

Argus 3 Pro vs. Argus 3 Ultra vs. Argus Eco Ultra im Vergleich

Die drei Kameras teilen viele Grundfunktionen. Die folgende Tabelle konzentriert sich deshalb auf Merkmale, die beim Wechsel von der Argus 3 Pro oder bei einem Neukauf tatsächlich eine Rolle spielen.

Merkmal Argus 3 Pro Argus 3 Ultra Argus Eco Ultra
Produktstatus Produktion eingestellt Aktuelles Modell Aktuelles Modell
Videoauflösung 5 MP, 2880 × 1620 4K 8 MP, 3840 × 2160 4K 8 MP, 3840 × 2160
Bildrate 15 fps 15 fps 15 fps
Sichtfeld 105° horizontal, 55° vertikal 105° horizontal, 55° vertikal 105° horizontal, 55° vertikal
Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung Ja Ja Ja
IR-Nachtsicht Ja Ja Ja
Farbige Nachtsicht mit Spotlight Ja Ja Ja
Horizontaler PIR-Erfassungswinkel 100° 100° 110°
Wetterschutz IP65 IP65 IP66
Bauform Kompakte Argus-3-Bauform 127 × 90 × 56 mm 191 × 75 × 75 mm
Gewicht ca. 330 g 335 g 431 g
Heutige Rolle Bestehendes Modell Kompakte 4K-Alternative 4K-Alternative für flexiblere Außenmontage

Ein Punkt fällt sofort auf: Der Wechsel von der Argus 3 Pro zu einem der beiden aktuellen Modelle erhöht die Auflösung von 5 MP auf 8 MP beziehungsweise 4K.

Zwischen Argus 3 Ultra und Argus Eco Ultra hilft die Auflösung dagegen nicht bei der Entscheidung. Beide liefern 3840 × 2160 Pixel.

Hier zählt der Einsatzort.

Welche Kamera passt zu welchem Einsatzort?

Die folgende Einordnung zeigt, welches Modell wir für typische Installationssituationen bevorzugen würden.

Einsatzort oder Priorität Unsere Empfehlung Entscheidender Grund
Hauseingang Argus 3 Ultra Kompakte Bauform
Terrasse unter einem Vordach Argus 3 Ultra Kleineres Gehäuse, 4K-Auflösung
Balkon oder enger Montagebereich Argus 3 Ultra Weniger Platzbedarf
Kamera soll möglichst dezent wirken Argus 3 Ultra Kompaktere Abmessungen
Offener Gartenbereich Argus Eco Ultra IP66 und breiterer PIR-Winkel
Einfahrt mit seitlichen Bewegungen Argus Eco Ultra 110° PIR-Erfassungswinkel
Stark exponierte Außenposition Argus Eco Ultra IP66-Wetterschutz
Montage an einem Pfosten Argus Eco Ultra Flexible Montageoption
Wechsel von 5 MP auf 4K steht im Mittelpunkt Beide Beide zeichnen mit 8 MP auf

Damit ergibt sich eine klare Linie: Für kompakte Installationen würden wir zur Argus 3 Ultra greifen. Für offene und stärker exponierte Außenbereiche bevorzugen wir die Argus Eco Ultra.

Argus 3 Ultra für kompakte und unauffällige Installationen

 Argus 3 Ultra

Ein Hauseingang braucht selten die größte Kamera.

Gerade dort sind einige Zentimeter Unterschied relevant. Die Kamera hängt häufig nah an Tür, Wand oder Vordach und bleibt ständig im Blickfeld. Mit ihren Abmessungen von 127 × 90 × 56 mm lässt sich die Argus 3 Ultra leichter in solchen Bereichen unterbringen.

Auch auf einer kleineren Terrasse oder einem Balkon spielt die kompakte Form ihre Stärke aus.

Gleichzeitig erhalten Sie 4K 8 MP. Gegenüber den 5 MP der Argus 3 Pro stehen damit mehr Pixel für Bilddetails und digitale Ausschnitte zur Verfügung. Das kann sinnvoll sein, wenn Personen innerhalb einer größeren Aufnahme nur einen kleineren Bildbereich einnehmen.

Für ehemalige Argus-3-Pro-Interessenten ist die Argus 3 Ultra deshalb unser erster Blickpunkt, wenn das bekannte kompakte Kamerakonzept beibehalten werden soll.

Sie fühlt sich innerhalb dieser Auswahl wie der direktere Schritt nach vorn an.

Argus Eco Ultra für exponierte Außenbereiche und flexible Montage

Argus Eco Ultra

Im offenen Garten gelten andere Prioritäten.

Eine Kamera an einer freistehenden Wand, einem Pfosten oder einer weniger geschützten Position ist stärker ihrer Umgebung ausgesetzt. Genau für solche Installationen wird die Argus Eco Ultra interessant.

Der IP66-Wetterschutz gibt mehr Freiheit bei exponierten Außenpositionen. Ihr horizontaler PIR-Erfassungswinkel von 110° erweitert zudem den Bereich gegenüber den 100° der Argus 3 Ultra.

Bei einer breiten Einfahrt kann das praktisch sein. Dasselbe gilt für einen Gartenbereich, in dem Personen oder Tiere häufiger von der Seite in den Erfassungsbereich gelangen.

Auch bei der Montage bietet die Eco Ultra mehr Spielraum. Wand, Decke oder Pfosten erlauben eine Positionierung, die sich stärker am Grundstück orientiert.

Für diese Szenarien würden wir die Argus Eco Ultra klar vorziehen.

Das größere Gehäuse ist hier kein Nachteil, den man künstlich wegdiskutieren müsste. Wer eine Kamera für einen offenen Außenbereich auswählt, gewinnt durch Wetterschutz und flexible Platzierung in der Regel mehr als durch einige Zentimeter weniger Gehäuse.

Lohnt sich der Wechsel von der Argus 3 Pro?

Besitzen Sie bereits eine Argus 3 Pro, sollte der Wechsel ein konkretes Problem lösen.

5 MP können für einen Eingang, eine kleine Terrasse oder einen überschaubaren Gartenbereich weiterhin ausreichen. Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung sowie IR- und farbige Nachtsicht sind bei der Argus 3 Pro bereits vorhanden.

Bleibt die Bildqualität für Ihren Einsatz ausreichend, können Sie die Kamera weiter nutzen.

Ein Upgrade wird sinnvoll, sobald Sie regelmäßig mehr Details aus den Aufnahmen holen möchten. Sowohl die Argus 3 Ultra als auch die Argus Eco Ultra erhöhen die Auflösung auf 3840 × 2160 Pixel beziehungsweise 8 MP. Gerade bei größeren Szenen oder nachträglich vergrößerten Bildausschnitten steht damit mehr Bildinformation zur Verfügung.

Danach entscheidet wieder der Standort.

Möchten Sie Ihre Argus 3 Pro an einer ähnlichen, eher kompakten Position ersetzen, würden wir die Argus 3 Ultra wählen.

Planen Sie beim Wechsel zugleich einen neuen Kamerastandort im offenen Außenbereich, ist die Argus Eco Ultra häufig die spannendere Lösung. IP66, der breitere PIR-Erfassungswinkel und die flexibleren Montageoptionen bekommen dann einen echten praktischen Wert.

So wird aus einem Upgrade eine Verbesserung, die Sie im Alltag tatsächlich nutzen.

Argus 3 Ultra oder Argus Eco Ultra: Was wähle ich jetzt?

Die Argus 3 Pro hat ihren Platz in dieser Produktgeneration erfüllt. Für bestehende Nutzer darf sie weiterarbeiten. Für einen neuen Kauf würden wir den Blick auf die beiden aktuellen 4K-Modelle richten.

Unsere Präferenz ist klar:

Wählen Sie die Argus 3 Ultra, wenn Ihre Kamera am Hauseingang, auf einer Terrasse, einem Balkon oder an einer anderen kompakten Position installiert werden soll. Sie bietet 4K 8 MP in einem kleineren Gehäuse und ist innerhalb dieser Auswahl der naheliegendste Nachfolger für das klassische Argus-3-Konzept.

Greifen Sie zur Argus Eco Ultra, wenn der Standort offener und stärker dem Wetter ausgesetzt ist oder wenn Sie bei PIR-Abdeckung und Montage mehr Spielraum möchten. Für Garten, Einfahrt, Pfosten oder andere exponierte Außenpositionen würden wir sie bevorzugen.

Vor dem Kauf genügt deshalb ein kurzer Blick auf den geplanten Montageort.

Stehen Sie am Hauseingang und suchen eine kompakte Kamera, sehen Sie sich die Argus 3 Ultra genauer an. Planen Sie die Überwachung eines offenen Grundstücksbereichs, prüfen Sie zuerst die Argus Eco Ultra.

So wählen Sie den Ersatz für die Argus 3 Pro nach dem Faktor aus, der später jeden Tag zählt: dem tatsächlichen Einsatzort.

FAQs

Der Akku der Reolink Argus 3 Ultra hält im Standardmodus etwa vier Monate pro vollständiger Ladung. Dieser Wert basiert auf PIR-gesteuertem Betrieb mit insgesamt 300 Sekunden Aktivität pro Tag. Häufige Bewegungserkennungen, längere Live-Ansichten, niedrige Temperaturen und andere Einstellungen können die tatsächliche Laufzeit verkürzen.

Die PIR-Bewegungserkennung der Reolink Argus 3 Ultra erreicht bis zu 10 Meter und lässt sich über die Empfindlichkeit anpassen. Der horizontale PIR-Erfassungswinkel beträgt 100°. Für die Infrarot-Nachtsicht werden ebenfalls bis zu 10 Meter angegeben. Die tatsächliche Bewegungserkennung kann durch Montagehöhe, Kamerawinkel und Umgebungsbedingungen beeinflusst werden.

Die Reolink Argus Eco Ultra erreicht unter den angegebenen Standardbedingungen eine Akkulaufzeit von ungefähr vier Monaten mit einer vollständigen Ladung. Grundlage ist ein PIR-gesteuerter Betrieb, bei dem die Kamera insgesamt 300 Sekunden täglich aktiviert wird. Im Alltag hängt die Laufzeit davon ab, wie oft Bewegungen die Kamera aufwecken, wie lange Aufnahmen und Live-Ansichten dauern und bei welchen Temperaturen die Kamera arbeitet. Ein Solarpanel kann den manuellen Ladebedarf deutlich reduzieren.

Die PIR-Erkennung der Reolink Argus Eco Ultra kann bei hoher Empfindlichkeit bis zu 10 Meter erreichen. Bei Reolink Akku-Kameras mit digitalem PIR-Sensor entsprechen mittlere Einstellungen typischerweise bis zu 8 Metern und niedrige Einstellungen bis zu 5 Metern. Entscheidend für die praktische Reichweite sind auch Montagehöhe und Ausrichtung. Bewegungen quer zum Erfassungsbereich lassen sich für einen PIR-Sensor häufig günstiger erfassen als Personen, die sich direkt auf die Kamera zubewegen.

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